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Leserbrief

9/11: Was nicht sein kann, weil es nicht sein darf

«Anschlag vom 11. September 2001: Hochamt der Verschwörungsfans» Ausgabe vom 11. September

Christian Mensch macht es sich in seinem Beitrag «Hochamt der Verschwörungsfans» sehr leicht. Daniele Ganser, der inzwischen hoch angesehene Experte in Sachen «9/11», ist ihm – was einem beim Lesen seines Artikels sofort auffällt – ein Dorn im Auge. Ich gebe zu: Was er zu Tage fördert, ist für Mainstreamkonsumenten schwer verdauliche Kost. Dass Ganser, wo immer er seit Jahren nun schon auftritt – hierzulande, aber auch weit über die Grenzen unseres Landes hinaus – die grössten Säle der Städte bis auf den letzten Platz füllt und sein Publikum begeistert, behagt Christian Mensch ganz und gar nicht.

In Anbetracht dessen, Daniele Ganser und sein ganzes Lebenswerk nun einfach in den Dreck zu ziehen, ist billig, entbehrt jeglicher Fairness. Was der Historiker und Leiter eines eigenen Instituts für Friedensforschung sagt, hat Hand und Fuss. Was seine wissenschaftlichen Ansprüche angeht, schenkt er sich selber gar nichts. Freilich sind die Ergebnisse seines einzig und allein der Wahrheit verpflichteten Forschens in mancher Beziehung happig. Sie versetzen uns vielleicht gar zuweilen in eine Art Schockstarre. «Das kann doch nicht sein!», wird mancher spontan und durchaus verständlich ausrufen. Was nicht sein kann, weil es nicht sein darf, fällt einem ein. Und wenn sich das Unfassbare als zutreffend erweist – was dann?

Was ich von Christian Mensch erwartet hätte: Dass er sich aufmacht und die Argumente der «9/11»-Kritiker, die weltweit inzwischen Tausende von ausgewiesenen Fachleuten hinter sich wissen, Schritt für Schritt beweiskräftig widerlegt. Aber wie gesagt: Nichts dergleichen! Mensch landet einen Rundumschlag, der – ohne stichhaltige Argumente – ins Leere trifft.

Einen einzigen Punkt will ich schliesslich doch noch erwähnen: Was viele Menschen weltweit bis auf den heutigen Tag im Zusammenhang mit «9/11»nicht so recht wissen, ist der Umstand, dass das Gebäude WTC 7 – in unmittelbarer Nachbarschaft der Twin Towers – nicht – wie bislang verkündet – durch einen Brand zerstört, sondern gesprengt wurde. Der Umstand, dass dieses innert weniger Sekunden im freien Fall in sich zusammen stürzte, gilt heute als einzige, plausible Erklärung. Natürlich sind damit keineswegs alle offenen Fragen geklärt. Das Beispiel zeigt einfach nur, wie liederlich die Aufarbeitung dieses «Jahrhundertverbrechens» bisher angegangen wurde.

Ich fasse zusammen: Um das «9/11»-Ereignis scharen sich eine ganze Menge von faustdicken Lügen, die – auch wenn sie wieder und wieder nachgebetet werden – eben Lügen bleiben. Dass sie lückenlos aufgedeckt und entsprechend kommuniziert werden, ist für den Fortgang der Menschheitsentwicklung unabdingbar.

Daniel Wirz, Zug

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