950 Autofahrer waren bei Zuger Schulhäusern zu schnell unterwegs

Für die Sicherheit der Kleinsten hat die Zuger Polizei in den letzten vier Wochen täglich entlang der Schulwege Kontrollen durchgeführt. Es mussten nebst Gesprächen und Hinweisen auch Ordnungsbussen ausgestellt werden.

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(haz) Die Zuger Polizei führte laut Medienmitteilung der Zuger Strafverfolgungsbehörden in allen Gemeinden im Kanton Zug, in der Zeitdauer vom 17. August bis 11. September, insgesamt 319 Schulwegüberwachungen durch. Ziel der Kontrollen war es, für die Kleinsten das Unfallrisiko zu minimieren und Fahrzeuglenkende zu sensibilisieren. Dabei wurden Kindergärtler, Schulkinder wie auch Verkehrsteilnehmende direkt angesprochen und auf Gefahren aufmerksam gemacht sowie ermahnt. In gewissen Situationen blieb es aber nicht bei einer mündlichen Ermahnung. Während der Schulwegüberwachungen wurden einige Ordnungsbussen an Fahrzeuglenkende ausgestellt, unter anderem wegen Missachten des Vortritts an Fussgängerstreifen oder Benutzung des Mobiltelefons ohne Freisprechanlage.

Die Zuger Polizei hat zudem Gespräche mit sogenannten Elterntaxis geführt. Für die Sicherheit der Kinder ist es entscheidend, dass die Kleinsten lernen, sich auf dem Schulweg zurechtzufinden und so die erforderliche Aufmerksamkeit für die Gefahren im Strassenverkehr erlangen.

Weiter wurden in unmittelbarer Nähe von Kindergärten und Schulhäusern auch 16 Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt, wie es in der Medienmitteilung weiter heisst. Rund 950 Fahrzeuglenkende waren zu schnell unterwegs und wurden entsprechend gebüsst. Dies entspricht einer Übertretungsquote von rund 0,5 Prozent, was wiederum bedeutet, dass die grosse Mehrheit der Lenkenden rücksichtsvoll unterwegs war und die Geschwindigkeitsvorgaben eingehalten hatte. Die negativen Spitzenreiter waren mit 47 km/h (30er Zone), 83 km/h (50er Zone) und 92 km/h (60er Zone) unterwegs.

Die Schulwege werden auch in nächster Zeit durch die Einsatzkräfte überwacht und kontrolliert.

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