98 Prozent aller Zuger Schulabgänger haben eine Anschlusslösung gefunden

64 Prozent starten eine berufliche Grundausbildung. Das Brückenangebot verzeichnet mehr Anmeldezahlen.

Drucken
Teilen

(bier/pjm) Wie geht es nach der Sekundar-, Real- oder Werkschule weiter? Jedes Jahr führt das Berufsinformationszentrum (BIZ) der Zuger Bildungsdirektion mit Unterstützung der Lehrpersonen eine Erhebung bei den gemeindlichen Schulen durch. Die Zahlen gleichen denen des Vorjahres, allerdings mit einer – vermutlich coronabedingten – leichten Verschiebung hin zu mehr Zwischenlösungen, teilt das BIZ am Freitag mit:

Diese Anschlusslösungen fanden Zuger Schüler

Art der Anschlusslösung Total (Vorjahr) Total % (Vorjahr)
Berufliche Grundbildung (Lehre) 482 (534) 64% (68%
Weiterführende Schule (Mittelschule) 89 (89) 12% (11%)
Brückenangebote/Zwischenlösungen 171 (154) 22% (20%)
Noch nicht entschieden 13 (7) 2% (1%)
Total der Befragten 755 (784) 100%

64 Prozent oder 482 Jugendliche beginnen eine 2-, 3- oder 4-jährige berufliche Grundbildung in 97 verschiedenen Berufen. 15 davon starten mit einer zweijährigen Attest-, die anderen mit einer EFZ-Ausbildung. Es sind laut Mitteilung 52 weniger in der beruflichen Grundbildung als 2019. Auf Platz 1 der gewählten Berufe liegt nach wie vor die kaufmännische Ausbildung, welche dieses Jahr von 146 Jugendlichen gewählt wurde (Vorjahr 171). Mit 50 Ausbildungsplätzen haben die Detailhandelsfachleute zugelegt (Vorjahr 37), gefolgt von den Fachpersonen Gesundheit mit 39 besetzten Lehrstellen (Vorjahr 44).

Die ersten 10 Ränge der Lehrberufe:(Zahlen inkl. Austretende aus Brückenangeboten):

Die beliebtesten Lehrberufe im Kanton Zug

Rang Beruf Anzahl Jugendlicher
1 Kaufmann/-frau EFZ inkl. WMS* 146
2 Detailhandelsfachmann/-frau EFZ 50
3 Fachmann/-frau Gesundheit EFZ 39
4 Informatiker/-in EFZ 30
5 Zeichner/-in EFZ 16
6 Elektroinstallateur/-in EFZ 15
Logistiker/-in EFZ 15
Schreiner/-in EFZ 15
9 Automobil-Fachmann/-frau EFZ 13
Koch/Köchin EFZ 13
Auch der Beruf des Kochs findet sich in den Top Ten.

Auch der Beruf des Kochs findet sich in den Top Ten.

Bild: Nadia Schärli

Bei den Mädchen belegen Kauffrau, Fachfrau Gesundheit und Detailhandelsfachfrau die Spitzenplätze, bei den Knaben liegen Kaufmann, Detailhandelsfachmann und Informatiker an der Spitze. 88 Jugendliche (18 Prozent) absolvieren parallel zur Lehre die Berufsmaturität. Davon besuchen 25 Jugendliche die Wirtschaftsmittelschule.

89 Jugendliche oder 12 Prozent (Vorjahr: 89 respektive 11 Prozent) treten in eine allgemeinbildende Schule über. 51 besuchen ein Gymnasium, 31 die Fachmittelschule und 7 eine andere Mittelschule wie zum Beispiel eine Sportmittelschule. Doppelt so viele Mädchen (56) wie Knaben (28) treten an eine allgemeinbildende Schule über.

Mehr zum Thema