ABFALLBEWIRTSCHAFTUNG: Zuger Gemeinden optimieren PET-Sammlung

Der Kanton Zug hat sieben seiner zwölf Ökihöfe von der PET-Sammlung mit 360-Liter Säcken auf die Sammlung mit Bigbags umgestellt. Damit wird die Abfallbewirtschaftung des Zweckverbandes der Zuger Gemeinden mit ihren Ökihöfen kostengünstiger und effizienter.

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Eine Frau wirft PET-Flaschen in die neuen Bigbags ein. (Bild pd)

Eine Frau wirft PET-Flaschen in die neuen Bigbags ein. (Bild pd)

Die Umstellung der sieben Ökihöfe ist die erste und bislang grösste seit der Einführung der neuen kostendeckenden Entschädigungslösung von PET-Recycling Schweiz, dem Bundesamt für Umwelt BAFU, der Fachorganisation «Kommunale Infrastruktur» des Schweizerischen Städteverbandes und dem Schweizerischen Gemeindeverband Anfang 2008.

Dank der Optimierung auf Bigbags können die Ökihöfe in Hünenberg, Neuheim, Oberägeri, Risch, Steinhausen, Unterägeri, Walchwil und Zythus effizienter und kostengünstiger arbeiten, da unter anderem drei Mal weniger Säcke gewechselt werden müssen. Noch effizienter ist nur noch die Sammlung in den 38 m3 Grossbehältnissen der Ökihöfe Baar, Cham, Zug und Menzingen, wo auch die dafür nötige Stellfläche verfügbar ist, wie in einem Mediencommuniqué mitgeteilt wird.

René Herzog, Geschäftsführer von PET-Recycling Schweiz lobt die vorbildliche Arbeit: «Das Zuger System ist kundenfreundlich, ökologisch und trägt dank dem hohen Engagement der Bevölkerung zu einer maximalen Recyclingquote bei. Vorbildlich ist dabei auch die Qualität des Sammelguts. Wir hoffen, dass noch weitere Ökihöfe in der Schweiz dem Beispiel folgen werden.»

scd