Abgewiesener Asylbewerber verurteilt

Ein 39-jähriger Asylbewerber aus Algerien wird von der Staatsanwaltschaft Zug mit 170 Tagen Gefängnis bestraft. Er hält sich illegal in der Schweiz auf und hat gegen das Betäubungsmittelgesetz verstossen.

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Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug hat einen 39-jährigen Algerier mit einer unbedingten Freiheitsstrafe von 170 Tagen, mit einer Geldstrafe von 5 Tagessätzen zu 10 Franken sowie mit einer Busse von 500 Franken bestraft. Wie die Zuger Strafverfolgungsbehörden am Montag mitteilen, werden dem Mann, der sich illegal in der Schweiz aufhält, folgende Delikte zu Last gelegt: Mehrfache Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über Ausländerinnen und Ausländer, die mehrfache Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (Konsum von Kokain) sowie die Hinderung einer Amtshandlung.

Das Urteil ist rechtskräftig. Der Verurteilte musste seine Strafe bereits antreten. Bezahlt der 39-Jährige die unbedingte Geldstrafe und die Busse nicht, so drohen ihm 10 weitere Tage Freiheitsstrafe.

pd/bep