ABSTIMMUNG: Die Ortsplanrevision ist unter Dach und Fach

Die Stimmberechtigten der Stadt Zug haben die Revision der Ortsplanung mit einem Ja-Anteil von 61% zugestimmt. Stadtpräsident Dolfi Müller ist erleichtert darüber.

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Die Stadt Zug. (Bild Alexandra Wey/Neue ZZ)

Die Stadt Zug. (Bild Alexandra Wey/Neue ZZ)

Der Entscheid kam mit 5002 Ja- zu 3178 Nein-Stimmen (61,2 zu 38,8%) klar zustande. Die Stimmbeteiligung lag bei rund 52,5 Prozent.

Damit habe der Souverän der «wichtigsten Abstimmungsvorlage in der Stadt» zugestimmt, wird Dolfi Müller in einer Medienmitteilung der Stadt Zug zitiert. Bauchefin Andrea Sidler Weiss würdigte das Ja «als Ergebnis eines breiten Konsens und einer seriösen vierjährigen Planung, in welche die Einwohner einbezogen wurden», wie es weiter heisst. Die neue Ortsplanung lasse ein moderates Wachstum der Stadt Zug zu.

Während gut vier Jahren haben Planer und Politiker die Ortsplanung der Stadt Zug aus dem Jahre 1994 überarbeitet. Ziel der Revision ist es, die Stadt Zug als politisches, wirtschaftliches und gesellschaftliches Zentrum des Kantons zu festigen, wie es in der Abstimmungsbroschüre heisst. Dabei soll das Siedlungsgebiet nur bescheiden ausgeweitet werden. Für den Bau von preisgünstigen Wohnungen wurden vier Gebiete ausgeschieden, die beim Erfüllen der Bedingungen von einem Bonus profitieren können. In der Bauordnung wurde unter anderem Wert darauf gelegt, dass Neubauten nach sinnvollen energetischen Regeln erstellt werden. Der Grosse Gemeinderat verabschiedete Bauordnung, Zonenplan und Gefahrenzonenplan mit 26 gegen 5 Stimmen.

scd