ABSTIMMUNG: Ein Stück Zuger Altstadt wird saniert

Die Baulücke in der Zuger Altstadt wird geschlossen: Das Stimmvolk sagt Ja zur Gesamtsanierung der städtischen Liegenschaften und dem Neubau am Kolinplatz.

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So soll das Kolingeviert dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

So soll das Kolingeviert dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

Nach 15 Jahren kann die Lücke beim Kolinplatz geschlossen werden: Die Stadtzuger sagten am Sonntag mit 5812 gegen 1992 Stimmen Ja zur Sanierung des sogenannten Kolingevierts. Der Ja-Anteil lag damit bei 74,5 Prozent, die Stimmbeteiligung bei 48 Prozent.

Vorgesehen ist, dass im Erdgeschoss publikumsattraktive Nutzungen und in den Obergeschossen Wohnungen für junge Menschen in Ausbildung entstehen. Aktuell wird das Erdgeschoss als temporäre Kunstgalerie genutzt. Gleichzeit will die Stadt Zug die angrenzenden Liegenschaften Kolinplatz 19 sowie Kirchenstrasse 3 und 5 sollen sanieren. Kostenpunkt: 12,2 Millionen Franken.

Bis im August soll nun das Bauprojekt weiter ausgearbeitet werden. Gemäss Angaben des Stadtrates kann im Februar 2016 mit dem Bau begonnen werden. Mit der Fertigstellung ist im Frühling 2017 zu rechnen.

rem

Reaktionen am 9.3 in Neuen Zuger Zeitung.

Luftaufnahme des Kolingeviert. (Bild: PD)

Luftaufnahme des Kolingeviert. (Bild: PD)

Hier am Kolinplatz fehlt seit dem Brand von 1999 ein Haus. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Hier am Kolinplatz fehlt seit dem Brand von 1999 ein Haus. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)