ABSTIMMUNG: Stadt Zug sagt Ja zu Bebauungsplan Salesianum

Die Stadtzuger haben am Sonntag Ja gesagt zum Bebauungsplan Salesianum. Auf dem Areal können nun 56 Wohnungen realisiert werden.

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Salesianum: Hier komponierte Priester Alberich Zwyssig 1841 die
heutige Schweizer Nationalhymne. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 26. Februar 2016))

Salesianum: Hier komponierte Priester Alberich Zwyssig 1841 die heutige Schweizer Nationalhymne. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 26. Februar 2016))

Mit 5700 Ja zu 5206 Nein und einem Ja-Anteil von 52.26 Prozent haben die Stadtzuger zum zweiten Mal den Bebauungsplan Salesianum genehmigt. Die Stimmbeteiligung lag bei 66,47 Prozent.

Damit kann rund um den historischen Gebäudekomplex mit dem Herrenhaus, der Kapelle und dem Bauernhof eine Überbauung mit 56 2,5-bis 6,5 Zimmer-Wohnungen realisiert werden. Gleichzeitig sind die Rahmenbedingungen für eine öffentlich zugängliche Nutzung des Salesianums geschaffen worden. Die denkmalgeschützte historische Gebäudegruppe bleibt erhalten. Die Umgebung des Salesianums wird instand gestellt, aufgewertet und ins öffentliche Wegnetz eingebunden.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich das Stimmvolk mit dem Bebauungsplan befasst. Im November 2011 votierten 54,5 Prozent für den Plan. Dessen Entscheid wurde vom Zuger Verwaltungsgericht umgestossen, weil die geplanten Wohnhäuser nicht der Bauordnung entsprachen.

Derzeit laufen im Salesianum die Vorbereitungen für die Zwischennutzung als Flüchtlingsunterkunft. Demnächst werden rund 100 Menschen in die Gebäude einziehen – der Zwischennutzungsvertrag mit dem Kanton läuft zwei Jahre mit Verlängerungsoption.

kk/rem/cv