ABSTIMMUNG: Unter- und Oberägeri sagen klar Ja zum Bad

Die beiden Gemeinden im Tal erhalten ein neues Freizeitangebot. Die Zustimmung fällt deutlicher aus als erwartet.

Silvan Meier
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Einen Kaffee im neuen Ägeribad geniessen. Ende 2017 soll diese Vision Realität sein. (Bild: Visualisierung PD)

Einen Kaffee im neuen Ägeribad geniessen. Ende 2017 soll diese Vision Realität sein. (Bild: Visualisierung PD)

Erleichterung pur: So kann man die Stimmung im Oberägerer Strandbad gestern Nachmittag umschreiben. Unter den Augen der wenig beeindruckten Badegäste feiern die Gemeinderäte von Unter- und Oberägeri sowie zahlreiche Vertreter des Pro-Komitees den Sieg an der Urne. In Oberägeri haben 1642 Stimmberechtigte Ja zum Ägeribad gesagt, 670 sind dagegen. In Unterägeri stehen 2138 Ja- 979 Nein-Stimmen gegenüber.

Damit haben über 71 Prozent der Ober- und über 68,5 Prozent der Unterägerer dem Grossprojekt zugestimmt. Und das bei einer Stimmbeteiligung von mehr als 60 Prozent. Erwartet haben ein solch deutliches Resultat nicht einmal die engagiertesten Befürworter. «Ich habe noch am Sonntagmorgen nicht gewusst, wo wir stehen», sagt Unterägeris Gemeindepräsident Josef Ribary.

Gemeinderäte in der Pflicht

So gelöst die Stimmung ist – den versammelten Gemeinderäten ist auch klar, dass nun die Detailarbeit auf sie wartet: die Unterzeichnung der Baurechtsverträge, die Gründung der Aktiengesellschaft, die Ausarbeitung von Leistungsvereinbarungen. Ziel ist, dass im Herbst 2015 der Spatenstich erfolgen kann. Bezugsbereit soll das Bad Ende 2017 sein. Die beiden Gemeinderäte sind aber auch in der Pflicht, wie Josef Ribary weiss: «Wir haben der Bevölkerung viel versprochen. Aber das können wir einhalten.»