ABSTIMMUNG: Zuger sagen ja zum Landtauschgeschäft Göbli

Die Stimmberechtigten der Stadt Zug befürworten einen Landtausch der Stadt mit der Korporation Zug. Damit erhält die Stadt rund 20‘000 Quadratmeter Land an strategisch wichtiger Lage.

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Das Haus Zentrum (links) soll von der Stadt an die Korporation gehen. Das Grundstück im Göbli von der Korporation an die Stadt. (Bild: Werner Schelbert und Alexandra Wey / Neue ZZ)

Das Haus Zentrum (links) soll von der Stadt an die Korporation gehen. Das Grundstück im Göbli von der Korporation an die Stadt. (Bild: Werner Schelbert und Alexandra Wey / Neue ZZ)

Das Tauschgeschäft, gegen das die SVP das Referendum ergriffen hatte, wurde mit 5812 gegen 2796 Stimmen angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 53,5 Prozent.

Das Land liegt im Gebiet Göbli an der Grenze zu Baar und in der Nähe der V-Zug, die dort ihren Industriestandort ausbaut. Es gehört heute der Korporation Zug, die es der Stadt abtritt. Im Gegenzug erhält die Korporation von der Stadt das Haus Zentrum und das angrenzende Gebäude in der Altstadt, zwei landwirtschaftliche Parzellen im Gebiet St. Verena sowie vier Waldflächen. Das Tauschgeschäft hat einen Wert von knapp zwölf Millionen Franken.

Stadtpräsident Dolfi Müller: «Die Bevölkerung der Stadt Zug wächst stark. Wir müssen sorgen, dass die Infrastruktur mit dem Wachstum mithalten kann. Darum sind die nun erhaltenen Landreserven langfristig von wichtiger strategischer Bedeutung.» Konkrete Bauprojekte könnten zum heutigen Zeitpunkt aber noch nicht genannt werden.

nop/pd/bac