ABSTIMMUNG: Zugs Stadtzentrum soll attraktiver werden

Attraktiver, verkehrsärmer und zugänglicher für Fussgänger. So soll sich der Postplatz in der Stadt Zug ab 2012 präsentieren. Am Sonntag entscheidet das Volk.

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Der Postplatz in Zug mit dem Postgebäude im Hintergrund. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Der Postplatz in Zug mit dem Postgebäude im Hintergrund. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Wo derzeit im Herzen der Stadt Zug Parkplätze das Bild bestimmen, soll bis in vier Jahren eine Begegnungszone für Fussgänger entstehen. Ein unterirdisches Parkhaus ermöglicht es, einen Grossteil der Parkplätze auf dem Postplatz aufzuheben. Damit wird die Möglichkeit geschaffen, «den oberen und unteren Postplatz wieder als Tor zur Altstadt zu gestalten», wie der Zuger Stadtrat festhält. Die Aufwertung des Stadtzentrums und die Steigerung der Attraktivität nennt er als eines seiner wichtigen Anliegen. Dieses umzusetzen ist das Ziel des Bebauungsplans Post.

Referendum der SVP
Im Grossen Gemeinderat der Stadt Zug wurde der Bebauungsplan klar mit 32 zu 5 Stimmen gutgeheissen. Dennoch wehrt sich die SVP der Stadt Zug gegen Teile dieser Pläne und hat das Referendum ergriffen. Die Gegner kritisieren die Aufhebung der Parkplätze auf dem unteren Postplatz. Insbesondere Frauen und ältere Leute seien froh darum, wenn sie nicht in einem Parkhaus parkieren müssen, hält die Partei fest. Am Sonntag wird nun das Volk an der Urne über den Bebauungsplan Post entscheiden.
Bestandteile der Vorlage sind der Bebauungsplan, eine Zonenplanänderung, der Kauf von öffentlichen Parkplätzen im neuen Parkhaus für 9 Millionen Franken plus der Baukredit von 1,945 Millionen Franken für den Umbau des oberen Postplatzes. Entscheiden kann das Volk nur über das Gesamtpaket.

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.