Abstimmungen
Die Zuger SP sagt Nein zum Steuergesetz und zu längeren Ladenöffnungszeiten

Die SP Kanton Zug hat per Online-Versammlung zweimal die Nein-Parole zu den kantonalen Abstimmungen vom 7. März gefasst.

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(haz) Mittlerweile sei klar, dass die Coronakrise noch lange nicht bewältigt sei. Neben der dringend nötigen Soforthilfe für jene, die durch die Pandemie in Not geraten sind, wird es, laut Medienmitteilung der SP Kanton Zug, langfristig Mittel brauchen, um neben den wirtschaftlichen auch die sozialen, gesellschaftlichen und gesundheitspolitischen Folgen der Pandemie zu bewältigen. Ausgerechnet jetzt auf Steuereinnahmen zu verzichten, sei fahrlässig, das Steuerpaket als Corona-Stützmassnahme untauglich. Von einem ausgewogenen Paket kann keine Rede sein. Es bevorteile überproportional jene, die trotz Krise finanziell gut dastünden und keine Hilfe benötigten, während es für Notleidende keinerlei Verbesserung bringe, heisst es in der Mitteilung weiter.

Ebenfalls Nein sagt die SP zu längeren Ladenöffnungszeiten. Sie würden die Ungleichheit zwischen Geschäften verschärfen, indem die kleinen Läden gegenüber den grösseren noch stärker unter Druck geraten. «Für viele bedeuten sie Mehraufwand ohne Garantie auf zusätzlichen Umsatz. Ladenöffnungszeiten bedeuten natürlich auch eine Mehrbelastung für das ohnehin schon schlecht gestellte Verkaufspersonal», so die SP.