Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ACHTUNG! HUMOR!: Das «Feuerhorn» kennt den neuen Bachelor

Sparen ist das grosse Thema im aktuellen «Feuerhorn». Dieses spart gefühlt – beim Umfang. Nicht am Inhalt, der ist einigermassen vielfältig, auch weil eine ehemalige Kantonsrätin nicht mehr vorkommt.
Das aktuelle «Feuerhorn»-Titelblatt. (Bild: Stefan Kaiser)

Das aktuelle «Feuerhorn»-Titelblatt. (Bild: Stefan Kaiser)

Eines vorweg: Die ehemalige Kantonsrätin Jolanda Spiess-Hegglin (JSH) ist in der aktuellen Ausgabe des Fasnachtsblatts «Feuerhorn» des Styger Rettungskorps kein Thema. Offenbar fürchten die feurigen Mannen des Korps um den Inhalt ihrer Portemonnaies, gilt die Piratin JSH doch zwecks Ferienfinanzierung als äusserst klagefreudig, wie sie wenigen, die es wissen wollen, und leider auch den anderen, via Twitter mitteilt.

Die Quelle soll äusserst geheim sein, heisst es im «Feuerhorn». Neuer Bachelor des Privatsenders 3+ soll der Zuger SVP-Nationalrat Thomas Aeschi werden. Aeschi habe für eine allfällige Zusage aber verschiedene Bedingungen gestellt. Drei seien dem «Feuerhorn» bekannt: «Nur Kandidatinnen mit typischen Schweizer Vornamen und in allen Hotelzimmern ein Kreuz an der Wand und Zuger Kirsch in der Minibar», weiss das «Feuerhorn». Drunter tut es der Aeschi nicht.

Sparen, sparen und nochmals sparen

Die Experten des «Feuerhorns» für öffentliche Finanzen legen in der aktuellen Ausgabe das Hauptaugenmerk auf das Sparen, primär in Stadt und Kanton. Und geben die entsprechenden Analysen dazu ab. So erklären sie, weshalb Finanzdirektor Heinz Tännler mit dem Entlastungsprogramm beim Volk abgeblitzt ist. Er hätte beispielsweise, statt über den Druckfehler «Entlassungsprogramm» zu lamentieren, die Gunst der Stunde nützen und den Wortlaut des Druckfehlers umsetzen sollen. Natürlich wird nicht nur kritisiert, es gibt durchaus konstruktive Vorschläge, wie Stadt und Kanton zu mehr Geld kommen könnten. Beispielsweise könnte die Stadt Zug eine Sonnenuntergangssteuer erheben. Wobei diese nicht mit dem Nebelmalus verrechnet werden könnte. Oder, die Stadt könnte alle anderen Zuger Gemeinden eingemeinden – dann wäre der 40-Millionen-Beitrag der Stadt an den Zuger Finanzausgleich obsolet.

Dem Kanton raten die Finanzgurus, die Aufhebung sämtlicher Bushaltestellen vorzunehmen. Ausnahme: Alosen und Neuheim, weil da künftig die einzigen Poststellen des Kantons seien. Einen prominenten Auftritt im Fasnachtsblatt hat ein Baarer Gemeinderat. Paul Lan­genegger, Bauchef und routinierter Festgänger, soll am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Estavayer «mehr oder weniger textilfrei auf der Matte» erwacht sein. Ob Langen­egger wegen dieses offenbar bewusstseinserweiternden Ausflugs ins Weissweinland aus dem OK des Zuger Schwingfests ausgetreten «oder herausgetreten worden» ist, ist dem «Feuerhorn» nicht bekannt. Ebenso wenig was zum spätnächtlichen Unfall Langen­eggers nach einem Fest im Gebiet Höllgrotte führte, als er mit dem Velo über das Lorzenufer stürzte. Weitere Themen sind (Dauer-) Ivo Romer – und die Zuger Polizei, deren Meldungen für die Mannen des «Feuerhorns» scheints immer unverständlicher werden.

Beliebtes Objekt des Spottes ist – nicht nur wegen des Abschiffers mit dem «Entlassungsprogramm» – auch Finanzdirektor Heinz Tännler. Er und ein Kumpel haben, wie das «Feuerhorn» weiss, in den Sommerferien auf Sardinien für zwei Flaschen Champagner 2000 Franken bezahlt. Wobei «Champagner» offenbar übertrieben war. Denn das, was man ihnen angedreht hat, «läuft in den Rotlichtvierteln unter ‹minderwertiger Nuttendiesel›». (haz)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.