Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ÄGERI: Grossaufmarsch zu Ehren des Badjöggel

Dichte Zuschauerreihen säumten die Route des 54. Wylägerer Fasnachtumzugs. Viele Sujets kolportierten jüngste Ereignisse in der Gemeinde.
Hansruedi Hürlimann
Eine Besucherin beim Umzug in Unterägeri 2017. (Bild: Roger Zbinden (Unterägeri, 26. Februar 2017))

Eine Besucherin beim Umzug in Unterägeri 2017. (Bild: Roger Zbinden (Unterägeri, 26. Februar 2017))

Hansruedi Hürlimann

redaktion@zugerzeitung.ch

Schon am frühen Nachmittag zeichnete es sich ab: Das frühlingshafte Wetter lockte scharenweise Zuschauer an, die am Strassenrand geduldig auf den Umzug warteten. Und der hatte mit zwanzig Nummern einiges zu bieten.

Wie bei den Wylägerer Narren üblich, werden die einheimischen Ereignisse auf witzige Art durchleuchtet. So nahmen «Die Wilden» die Bauwut einerseits und die endlose Geschichte des Umfahrungstunnels andererseits auf die Schippe. Die Hoger­chnustis witzelten über den «Wylägerer Wahlzirkus» und das Team Horseshoes griff die Kontroverse auf, die sich im letzten Sommer entzündet hatte, nachdem die alte Linde in der Inneren Spinnerei gefällt worden war. Sie taten das – wie die andern Gruppen auch – mit imposanten Fasnachtswagen, mehrteilig und mit zum Teil gigantischen Aufbauten. Eindrücklich war auch der Wagen des Narrenrates und derjenige der Ehrengarde. Die Kindergartentrollis glänzten mit ihren Aufsetzgrinden und die Gruppe Atlantica mit super Kostümen. Zufriedene Gesichter beim Narrenrat.

«Noch nie ein solcher Zuschaueraufmarsch»

Spontan und erstmals im Einsatz standen drei Männer, die viel Zeit für den Umbau von Gocarts in so genannte Mariocarts investiert hatten und in denen sie mit viel Getöse herumkurvten. Neben dem Gros einheimischer Akteure gab es auch drei auswärtige Gruppen, die mitmachten. Eine davon waren die Ägeritüüfel aus Oberägeri mit ihren teuflischen Holzmasken, die erstmals als Fusstruppe unterwegs waren. Dass im Ägerital auch während der Fasnacht ein gut nachbarschaftliches Verhältnis besteht, belegte die Anwesenheit des Legoren­rates von Oberägeri mit Legorenvater Michi Rogenmoser an der Spitze. Sein Kommentar: «Wir sind Zuschauer und bewundern das Geschehen.» Zufrieden war auch Narrenvater Felix Iten: «Seit ich mitmache, habe ich noch nie einen solchen Zuschaueraufmarsch erlebt», sagte er, bevor er sich ans Mikrofon begab.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.