Ägeri on Ice: Den Winterzauber gibt es heuer ausschliesslich draussen

Die Aufbauarbeiten für das Ägeri on Ice gehen in die Schlussphase. Dieses Jahr bleiben die Gastrobetriebe coronabedingt aber geschlossen.

Vanessa Varisco
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Am Dienstag lag noch der Neuschnee auf dem Eisfeld, seit Mittwoch wird weitergearbeitet.

Am Dienstag lag noch der Neuschnee auf dem Eisfeld, seit Mittwoch wird weitergearbeitet.

Bild: Maria Schmid (Unterägeri, 1. Dezember 2020)

Gute Nachrichten für alle, die sich auf eine Rutschpartie im Ägerital freuen: Die Aufbauarbeiten für die Eisbahn im Birkenwäldli laufen – nach dem Schneefall – seit Mittwoch wieder. Am 18. Dezember soll das Ägeri on Ice eröffnet werden. Die Gäste müssen sich allerdings mit pandemiegeschuldeten Neuerungen anfreunden. So ist das Ägeri on Ice dieses Jahr eine Veranstaltung unter freiem Himmel, die geschlossenen Räumlichkeiten fallen gänzlich weg. Deshalb gibt es dieses Jahr kein Ägeri- und kein Andermattsstübli, dafür ein offenes Chnusperhüüsli, wie auf der Website zu lesen ist.

Weshalb hat man sich entschieden, auf den Gastronomiebereich in geschlossenen Räumen zu verzichten? Der Geschäftsführer des Organisators Zug Sports Daniel Schärer antwortet: «Unser Fonduestübli war nicht coronakonform, wir konnten dort die Sicherheit der Besucher nicht garantieren.» Deshalb sei der Fokus auf Eislauf gelegt worden. Schärer ergänzt: «Ausserdem hoffen wir, damit die lokale Gastronomie zu unterstützen, die schon genug leidet.»

Positive Rückmeldungen sind Ansporn

Laut den Organisatoren stand auch zur Debatte, das Ägeri on Ice abzusagen – und das könne auch wieder zum Thema werden, wenn die Rahmenbedingungen sich ändern würden. Dennoch hat man sich vorerst dafür entschieden, den beliebten Anlass durchzuführen. Ausschlaggebend dafür sei gewesen, dass man die «Menschen bewegen» wolle und etwas Winterzauber in diese Zeit bringe. Auch die Rückmeldungen der Besucher aus den vergangenen Jahren, die Unterstützung der Partner und der Ägerer Gemeinden hätten dazu beigetragen, sich für die Austragung zu entscheiden. Daniel Schärer zeigt sich deshalb auch nicht enttäuscht, dass das Programm dieses Jahr schlanker ausfällt. Er sagt dazu:

«Die Freude, den Anlass durchführen zu können, überwiegt klar. Wir haben die Gastronomie immer betrieben, um das Eisfeld finanzieren zu können, nicht andersherum.»

Ziel von Zug Sports und dem Ägeri on Ice sei, die Bewegung und Lebensfreude zu fördern. «Insofern entspricht das angepasste Konzept noch konsequenter unserer Vision.»

Herausfordernd in der aktuellen Situation ist laut Schärer, die möglichen Szenarien zu evaluieren und auf die Veränderungen zu reagieren. Wie viele Leute gleichzeitig aufs Eisfeld dürfen, soll den Vorgaben von Kanton und Bund angepasst und laufend kommuniziert werden. Da sich die Situation ständig ändern kann, sei auch schwer abzuschätzen, wie viele Besucher kämen. Man freue sich über jene, die es im Rahmen des Erlaubten täten, so Schärer.

Aktuelle Informationen zum Ägeri on Ice gibt es hier .