ÄGERISEELAUF: Ein Lauf gegen Wind und Regen

Es goss zeitweise wie aus Kübeln. Doch davon liessen sich weder die Organi­satoren noch die über 1000 Teilnehmer beeinträchtigen.

Drucken
Teilen
Durst trotz Regen: Streckenpo­sten am Ägeriseelauf. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Durst trotz Regen: Streckenpo­sten am Ägeriseelauf. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die dunklen Wolken, die am Freitagnachmittag über dem Ägerital hingen, versprachen nichts Gutes. Und es schien, als ob der Wettergott den über 1000 Teilnehmern des 11. Ägeriseelaufs den Plausch vermiesen wollte, zumal er kurz vor dem Start die Schleusen öffnete. Aber der gute Petrus hatte die Rechnung ohne die Läufer gemacht.

Ursi Steiner aus Allenwinden, die sich erstmals auf die 14,5 Kilometer lange Rundstrecke um den See begab, sagte spontan: «Ich habe während dieser Woche zweimal trainiert. Nun lasse ich mich nicht davon abhalten, dem Regen zu trotzen und mit einem lachenden Gesicht im Ziel einzulaufen.» Die Zeit spiele eine untergeordnete Rolle.

Anders sahen es die Streckenrekordhalter Viktor Röthlin und Patrizia Morceli-Bieri. Für sie war es ein willkommener Formtest. Die Chamerin Patrizia Morceli-Bieri, Schweizer Meisterin im Marathon und über die 10'000-Meter-Strecke sagte: «Ich bestreite den Ägeriseelauf als letzte Vorbereitung auf die Marathon-Weltmeisterschaft in Berlin, wo ich für die Schweiz antreten darf. Allerdings laufe ich lieber bei trockenen Verhältnissen als im Dauerregen.» Aber sie versprach, ihr Bestes zu geben.

Martin Mühlebach

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.