ÄGERITAL: Der Schwanensee ist passé

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Nachdem die Höckerschwanfamilie mit ihren beiden Jungtieren den Abflug vom Ägerisee gemacht hat, können die Menschen im Ägerital nur noch darauf bauen, dass die vier Schwäne im Sommer wieder an die heimischen Gestade zurückkehren.

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Die im Ägerisee ausgesetzte Höckerschwanfamilie ist wieder an den Zugersee zurückgeflogen, wo es ihr offensichtlich besser gefällt. (Bild pd)

Die im Ägerisee ausgesetzte Höckerschwanfamilie ist wieder an den Zugersee zurückgeflogen, wo es ihr offensichtlich besser gefällt. (Bild pd)

«Es wäre schön gewesen, wenn die Wiederansiedlung der Schwäne dieses Mal geklappt hätte», macht Unterägeris Gemeindepräsident Josef Ribary keinen Hehl aus seinem persönlichen Schwanengesang. Weil die Bevölkerung im Ägerital sich so sehr wieder Schwäne auf dem See gewünscht hat - «und weil es traditionell immer wieder Schwäne auf dem Ägerisee gegeben hat» – setzte sich Ribary unter anderem für die Neuansiedlung der lyrischen Langhälse ein. «Die Schwäne wären natürlich eine touristische Aufwertung des Ägerisees», trauert er den Wasservögeln nach. Doch ihm schwant nichts Gutes.

Mit Brot aufgepäppelt
Denn die Schwäne erhörten bereits zum zweiten Mal die Wünsche der Menschen aus dem Ägerital nicht und tummeln sich seit November letzten Jahres im Zugersee bei Cham - wie dank Beringung festzustellen ist. Und das, obwohl die fünf Schwäne erst Juni im Ägerisee ausgesetzt worden waren.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.