ÄGERITAL: So sieht das neue Kurhaus aus

Wer das Kurhaus Annahof in Oberägeri baut, steht jetzt fest. Dabei kommt es auch auf die Wirtschaftlichkeit des künftigen Betriebes an.

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Die Jury wählte dieses Projekt der Jego Bau AG für Oberägeri aus. (Bild pd)

Die Jury wählte dieses Projekt der Jego Bau AG für Oberägeri aus. (Bild pd)

Das Neubauprojekt für das Kurhaus Annahof Ägeri nimmt Gestalt an. «Das von der Totalunternehmung Jego Bau AG in Hünenberg eingereichte Projekt hat die Jury überzeugt. Es erfüllt alle entscheidenden Anforderungen an den Neubau in Oberägeri und ist erst noch kostengünstiger zu realisieren als alle anderen eingereichten Vorschläge», teilt Jürg Bernhard, Präsident der Stiftung St. Anna, mit.

Mit dem Ziel, ein architektonisch, betrieblich und wirtschaftlich optimales Konzept für das neue Kurhaus in Oberägeri zu finden, hatte die Stiftung St. Anna fünf Totalunternehmer zu einem Leistungswettbewerb eingeladen. Das zehnköpfige Gremium – darunter drei beratende Architekten, Vertreter des Stiftungsrats, der Einwohnergemeinde und des Bürgerrats – hatte die fünf Projekte zu beurteilen. Nebst dem architektonischen Konzept galt es, die Funktionalität und die Wirtschaftlichkeit zu begutachten.

Günstige Baukosten
Die Jury entschied sich, das Projekt der Hünenberger Totalunternehmung Jego Bau AG weiterbearbeiten zu lassen. Besonders gefiel der Jury, dass dieses Projekt das neue Kurhaus Annahof Ägeri als selbstständige Institution mit unterschiedlicher Zielsetzung zum benachbarten Betagtenzentrum Breiten erkennbar macht. Hervorgehoben werden im Bericht der Jury die gute Anordnung von Caféteria und Speisesaal, die vorgelagerte Terrasse mit schöner Aussicht und attraktivem Übergang in die neue Gartenanlage, die kurzen Verbindungswege im Haus und der gut organisierte Hotelleriebereich mit konsequenter Seesicht. Ausschlaggebend sei auch die hohe Wirtschaftlichkeit gewesen, liege doch das Kosten-Nutzen-Verhältnis 13 Prozent besser als jenes aller anderen Projekte. Für den Bau des Kurhauses in Oberägeri rechnet die Stiftung mit rund 10,5 Millionen Franken.

Monika Wegmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.