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AFFÄRE: Endloser Fall Spiess

«Die Strafuntersuchung gegen Markus Hürlimann ist rechtskräftig eingestellt», sagt der Sprecher der Zuger Strafverfolgungsbehörden Marcel Schlatter zu den neuesten Meldungen zur Affäre um die Kantonsräte Jolanda Spiess-Hegglin (Alternative-die Grünen, Zug) und Markus Hürlimann (SVP, Baar).
Markus Hürlimann und Jolanda Spiess-Hegglin an der Landammannfeier vom 19. Dezember 2014. (Bild: Charly Keiser / Neue ZZ)

Markus Hürlimann und Jolanda Spiess-Hegglin an der Landammannfeier vom 19. Dezember 2014. (Bild: Charly Keiser / Neue ZZ)

Das Onlineportal Vice berichtet, es seien weitere DNA-Spuren – zusätzlich zu denen Hürlimanns – an Spiess-Hegglins Unterwäsche sowie unter ihren Fingernägeln gefunden worden. Damit verbreitet das Onlinemagazin bereits von Spiess-Hegglin früher geäusserte Behauptungen, es sei eine dritte Person in der Nacht der Landammannfeier anwesend gewesen. Dazu Marcel Schlatter: «Das Verfahren brachte keine Beweise zutage, dass Frau Spiess während der Landammannfeier vom 20. Dezember 2014 widerstandsunfähig war. Wie bereits früher kommuniziert, handelt es sich bei der am Finger sichergestellten DNA-Spur um ein nicht auswertbares Mischprofil. Im Intimbereich von Jolanda Spiess wurde die DNA von Herrn Hürlimann als einzig auswertbare Spur gefunden.»

Ein Standardformular

Bei Jolanda Spiess-Hegglin soll Analsex vollzogen worden sein, schreibt das Onlinemagazin weiter. Im Bericht des Rechtsmedizinischen Instituts der Universität Zürich, das entsprechende Auswertungen der Anal- und Rektalabstriche Spiess-Hegglins vorgenommen hat, findet sich allerdings kein Hinweis auf irgendwelche DNA-Spuren im erwähnten Bereich, ausser der DNA Spiess-Hegglins. In einem Auszug des Berichts des Kantonsspitals heisst es ausserdem, es seien keine Verletzungen in der Analregion feststellbar. Jolanda Spiess-Hegglin soll im Kantonsspital aber über Schmerzen im Analbereich geklagt haben. Markus Hürlimanns Anwalt weist darauf hin, dass es sich beim fraglichen Bericht des Kantonsspitals um ein Standardformular handle, in dem Spiess’ Aussagen erfasst worden seien. Es handle sich nicht um eine ärztliche Feststellung, sondern nur um die schriftliche Aussage von Frau Spiess-Hegglin. Sie soll selbst ausgesagt haben, dass die Ärztin nichts kommentiert, sondern nur untersucht habe, und sie nicht habe sagen können, ob es tatsächlich zu Verkehr gekommen sei.

haz

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