AFFÄRE ROMER: PUK-Bericht kommt vor den Sommerferien

Noch vor den Sommerferien will die Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) dem Grossen Gemeinderat der Stadt Zug ihren Bericht zum Fall «Ivo Romer» vorlegen. Die Veröffentlichung war bereits mehrmals verschoben worden.

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PUK-Präsident Jürg Messmer: «Der Bericht kommt vor den Sommerferien». (Archivbild Stefan Kaiser / Neue ZZ)

PUK-Präsident Jürg Messmer: «Der Bericht kommt vor den Sommerferien». (Archivbild Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Zu Verzögerungen sei es gekommen, weil die PUK umfangreiche Dossiers und Gutachten habe auswerten müssen, heisst es in einer Mitteilung der Stadt vom Mittwoch. Der Bericht der Untersuchungskommission werde 100 Seiten umfassen, wird PUK-Präsident Jürg Messmer (SVP) zitiert.

Ivo Romer (FDP) war im Dezember 2012 von seinem Amt als Stadtrat zurückgetreten. Grund dafür war eine gegen ihn eröffnete Strafuntersuchung wegen mutmasslicher Veruntreuung und ungetreuer Geschäftsbesorgung. Romer bestritt jedoch die Vorwürfe, er habe als Vermögensverwalter von einer älteren Frau mehre Millionen Franken abgezweigt.

Die PUK hatte die Aufgabe, das fragliche Vormundschaftsverfahren unter Beizug von externen Experten im Detail abzuklären. Untersucht werden sollte insbesondere, ob der Vormundschaftsbehörde oder involvierten Mitgliedern der Verwaltung Sorgfaltspflichtverletzungen anzulasten sind. (sda)