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Der FC Ägeri erreicht das Saisonziel vorzeitig

Der FC Ägeri verbleibt in der 2. Liga inter. Sportchef Hubert Brandenberg blickt auf einen turbulenten Saisonverlauf zurück.
Martin Mühlebach
Hatten gegen Freienbach das Nachsehen: Die Ägerer verlieren zu Hause mit 1:5. (Bild: Christian H. Hildebrand, Unterägeri, 8. Juni 2019)

Hatten gegen Freienbach das Nachsehen: Die Ägerer verlieren zu Hause mit 1:5. (Bild: Christian H. Hildebrand, Unterägeri, 8. Juni 2019)

Hubert Brandenberg, der sein Amt als Sportchef des FC Ägeri an der vergangenen Generalversammlung niederlegte, es bis zum Saisonende aber weiterhin ausübt, sagt eine Runde vor der Sommerpause: «Nach dem Aufstieg in die 2. Liga inter hofften wir, der aus zehn Innerschweizer und vier Tessiner Teams bestehenden Gruppe 4 zugeteilt zu werden. Es gefiel uns nicht, dass wir wider Erwarten in die Gruppe 5 eingeteilt wurden.» Infolge der vielen Staus am Gotthard seien sie im Nachhinein froh, dass sie nicht viermal ins Tessin hätten reisen müssen.

Ägeri startete gut in die Meisterschaft. Brandenberg erzählt: «Unser erstes Meisterschaftsspiel und einziges Innerschweizer Derby fand in Einsiedeln statt, wo wir einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg umzuwandeln vermochten. Dieser Sieg verlieh uns die Zuversicht, den zum Ziel gesetzten Ligaerhalt schaffen zu können.» Die Zuversicht sei auch nicht verflogen, als Ägeri die Winterpause – nur dank eines Punkteabzugs für Olten – nicht auf einem Abstiegsplatz antreten musste.

Die Schlüssel des Erfolgs

Wegen des vielen Schnees im vergangenen Winter mussten die ersten zwei Heimspiele verschoben werden. Weil die Konkurrenz patzte und Ägeri wenige Strafpunkte aufwies, fiel das Team von Spielertrainer Dragoljub Salatic trotzdem nicht unter den ominösen Strich. Brandenberg betont: «Als wir Ende Mai Adliswil mit 4:2 bezwangen und danach auch gegen Olten und Muri gewannen, war unser angestrebter Ligaerhalt schon frühzeitig in trockenen Tüchern.»

Baumeister dieses Erfolgs sind der Spielertrainer Dragoljub Salatic, der zurzeit das A-Diplom des Schweizerischen Fussballverbands erwirbt und sein Assistent Sanel Halilovic, die vorzüglich harmonieren. Dazu Brandenberg: «Dragi ist ein guter Analytiker und Organisator, der über ein grosses Netzwerk verfügt, dank dem wir unser schmales Kader immer wieder zu ergänzen vermögen. Wir sind froh, dass er unsere Mannschaft auch in der kommenden Saison trainieren wird.» Ein weiterer Schlüssel des Erfolgs sei der sprichwörtliche Zusammenhalt innerhalb des Teams und des Vereins.

In der Person von Markus Meier hat der FC Ägeri einen engagierten Nachfolger für den zurückgetretenen Sportchef Hubert Brandenberg gefunden. Meier betont: «Mir ist es wichtig, den Kern der 1. Mannschaft zusammenzuhalten und durch gezielte, punktuelle Verstärkungen mit jungen Spielern aus der Region zu ergänzen.»

Wie wichtig das ist, hat sich am Samstag im zweitletzten Meisterschaftsspiel der Saison gezeigt, als Ägeri gegen den Spitzenclub Freienbach eine 1:5-Klatsche einfing.

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