Airbnb zählt in Zug 240 Unterkünfte – und gibt sich sonst mit Zahlen bedeckt

Fabian Gubser
Drucken
Teilen

3700 Menschen haben 2018 gemäss der Airbnb-Sprecherin Kirstin MacLeod den Kanton Zug bereist. Insgesamt werden aktuell rund 240 Unterkünfte angeboten. Zwei Drittel davon sind ganze Unterkünfte, das heisst komplette Wohnungen oder Häuser, die gelegentlich vermietet werden, und ein Drittel private Zimmer. Zum Vergleich: 2017 zählte der Kanton Zug insgesamt 58 154 Wohnungen – inklusive Einfamilienhäuser. Zug war der Erste von mittlerweile fünf Kantonen, in denen Airbnb den Behörden direkt die Tourismusabgabe überweist. Diese beträgt ungefähr einen Franken pro Nacht pro Person. In einem ersten Fazit zeigten sich Zug Tourismus und Airbnb zufrieden (Artikel vom 19. Januar 2018). Damals machten die Übernachtungen von Airbnb – 7631 im ersten Halbjahr 2017 – gerade mal fünf Prozent gegenüber den Hotelübernachtungen in Zug aus. Die Anzahl der Übernachtungen kommuniziert das Unternehmen heute nicht mehr. Den Grund dafür konnte die Sprecherin nicht nennen.

Luzerner Stadtrat will Airbnb-Angebote einschränken

Angebote von touristisch genutzten Zweitwohnungen in der Stadt Luzern sollen stärker kontrolliert und beschränkt werden. Das gab der Stadtrat bekannt. Damit solle «der Wohnraum geschützt werden».
Hugo Bischof