AKTIEN POWER AG, BAAR: Kleinaktionäre setzen Geld in Sand

Die Aktien Power AG mit Sitz in Baar ist Konkurs. Rund 15 Millionen Franken sollen die Aktionäre, die bei Firmenbesitzer Alfredo Cuti investiert haben, in den Sand gesetzt haben.

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Geld in den Sand gesetzt. (Symbolbild Adrian Stähli/Neue LZ)

Geld in den Sand gesetzt. (Symbolbild Adrian Stähli/Neue LZ)

Der Scherbenhaufen, den Alfredo Cuti mit dem Konkurs seiner in Baar domizilierten Aktienpower AG hinterlässt, ist gewaltig. Die Zürcher Liquidatoren, die Anwälte Daniel Hunkeler und Salvatore Petralia, gehen davon aus, dass allein die Aktionäre mehr als 15 Millionen Franken in den Sand gesetzt haben. Geld, das Gutgläubige Cuti anvertrauten. Investoren wie zum Beispiel der Horwer Hansruedi Fries. Dieser engagierte sich mit 30 000 Franken an Cutis Anlagevehikel, der Aktienpower AG. Der Luzerner klammert sich noch immer an die Hoffnung, dass er im Jahr 2011 den Grossteil seines Investments zurückerhält. Fries: «So jedenfalls lautet die Abmachung mit Herrn Cuti.» 

Wie so viele andere liess sich Fries vom redegewandten Cuti übertölpeln. Denn Cuti versprach prognostizierte die Verdoppelung des eingesetzten Kapitals innert Jahresfrist. 

Thomas Heer 

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Zuger Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».