Alkoholverkauf als Problem am Zuger Bahnhof

Wenn Jugendliche im Ausgang sind, decken sie sich oft satt mit Alkohol ein. Das müsste nicht sein, findet ein Politiker.

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Ein Jugendlicher kauf in Zug einen Karton Bier. (Bild: Martin Heimann / Neue ZZ)

Ein Jugendlicher kauf in Zug einen Karton Bier. (Bild: Martin Heimann / Neue ZZ)

Gut zwei Wochen ist es her, dass Jugendliche am Zuger Bahnhof eine englische Familie spitalreif geschlagen haben. Die jungen Schläger waren teils angetrunken. Dies ist für manche Verantwortliche ein grösseres Problem als die ständig aufflammende Diskussion über zu wenig Sicherheitskräfte am Zuger Bahnhof. «Für mich beginnt das Dilemma von Jugendgewalt und Littering eben gerade durch die Tatsache, dass man auf dem Bahnhof in grossem Stil Alkohol kaufen kann», moniert CSP-Stadtrat und Zugs Sicherheitschef Andreas Bossard.

Ein politisches Statement, das nicht unplausibel erscheint. Vor allem, wenn man so manche Jugendcliquen am Zuger Bahnhof beobachtet, die kartonweise Bier aus dem Aperto-Laden schleppen und den Alkohol gleich auf den Treppen oder am Perron konsumieren.

Für die SBB, Eigentümerin des Zuger Bahnhofs, die nicht zuletzt an den Wochenenden Security patrouillieren lässt und mit der Zuger Polizei in Sachen Sicherheit zusammenarbeitet, ist der "Aperto"-Laden mit grossem Alkoholangebot kein zentrales Problem. «Wenn, dann handelt es sich bei zu hohem Alkoholkonsum von Jugendlichen um ein gesellschaftliches Problem», meint Daniele Pallecchi, SBB-Mediensprecher.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zuger Ausgabe der Zentralschweiz am Sonntag.