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ALLENWINDEN: Das ganze Dorf ist mit Begeisterung dabei

In Allenwinden haben 26 Gruppen am 42. Faschall-Umzug teilgenommen. Der Umzug verlief zur vollsten Zufridenheit des Vorstandes.
Fasnacht in Allenwindn. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Fasnacht in Allenwindn. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Eine kleine Hexe in einem schwarzen Kostüm bekämpft Spiderman mit ihrem Besen. In der Nähe tanzt ein Marienkäfer zu der lauten Musik, und ein brauner Affe haut auf seine Trommel. Am Samstagnach­mittag hat in Allenwinden der 42. Faschall-Umzug stattgefunden.

Die Zuschauer johlen
Obwohl die Sonne scheint, ist es eiskalt. Für etwas Wärme sorgen die dampfenden Getränke sowie Würste vom Grill. Dann ertönt zweimal hintereinander ein lauter Knall, der Umzug beginnt. Auf dem ersten Wagen ist der Faschallgrind zu sehen, mit seiner blauen Mütze, den roten Wangen und seiner markanten Nase. Das Motto der Chnebelgrinde aus Allenwinden ist dieses Jahr «15 Jahre Openair Frauenfeld». Auf ihrem Wagen spielt eine Band, davor stehen die johlenden Zuschauer, und die Sicherheitskräfte sorgen für Ordnung. Eine Bar sowie ein Zelt werden hinter dem Wagen hergezogen. Auch die Spielgruppe Schnäggehüsli gehört zu den einhei­mischen Vertretern; die Kinder tragen orange Haare und einen Helm – sie stellen «Wickie» den Wikinger dar.

Viele bekannte Gesichter
Die Grütlihüüler aus Allenwinden sorgen als erste Guggenmusik für Stimmung. Total nehmen 26 Gruppen am Umzug teil, auch der Faschallminister Erich II. gibt sich samt Gefolgschaft die Ehre, und die Männerriege sorgt mit «Faschallkafi» dafür, dass alle Zuschauer etwas Warmes zu trinken haben.

«Der Umzug in Allenwinden ist fast besser als die Fasnacht in Zürich», sagt Raffaela Lehmann, die wegen ihrer Kollegin Sibylle Steiner hier ist. «Die Fasnacht hier ist speziell», sagt Steiner. Es gefalle ihr, dass man in diesen Tagen so richtig Gas geben könne. «Man darf an der Fasnacht Dinge tun, die sonst nicht gehen.» Speziell sei, dass man als Einheimische am Umzug stets vielen bekannten Gesichtern begegne und zusammen Spass habe. «Man lernt zudem immer wieder neue Leute kennen.»

Auch Lukas Huwyler vom Faschall-Vorstand ist zufrieden. Er ist der Verantwortliche für den Umzug. «Es verlief alles super, der Zeitplan wurde eingehalten.» In Allenwinden wirke praktisch das ganze Dorf an der Fasnacht mit. «Viele Wagenbauer sind Einheimische und geben diese Leidenschaft an die nächste Generation weiter.» Die Leute seien mit Begeisterung bei der Sache und würden Gas geben. «Es fägt einfach bei uns.»

Miriam Scherer

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