Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ALLENWINDEN: Eine musikalische Zeitreise

An ihrem Jahreskonzert entführte die Feldmusik Allenwinden die Besucher auf eine Zeitreise der besonderen Art. Als Hintergrundmusik diente ein wahres Klangerlebnis.
Daniela Sattler
Die Musiker um den Dirigenten Daniele Giovannini überzeugen. (Bild: Maria Schmid (Allenwinden, 12. Januar 2018))

Die Musiker um den Dirigenten Daniele Giovannini überzeugen. (Bild: Maria Schmid (Allenwinden, 12. Januar 2018))

Daniela Sattler

redaktion@zugerzeitung.ch

Die Gäste in der Aula Allenwinden wurden auf eine spannende Reise entführt. Die Feldmusik, unter der Leitung ihres Dirigenten Daniele Giovannini, hatte ein äusserst abwechslungsreiches und vielfältiges Programm einstudiert, das alle Erwartungen erfüllte. Zum Beispiel mit «Generations Fanfare». Dabei handelt es sich um eine Fanfare im filmmusikalischen Stil, geschrieben im Auftrag des Bezirksblasmusikverbandes Imst in Tirol, Österreich.

Der Komponist Otto M. Schwarz will mit seiner Komposition auch Blasorchestern der Mittelstufe eine filmmusikalische Tonsprache zugänglich machen: Von fern erklingen Trompeten und das Schlagwerk – schliesslich stimmt das gesamte Orchester ein. Ein wunderbarer Programmauftakt für ein Konzert, an dem unter dem Motto «Zeitreise» verschiedene Stücke aufgeführt werden.

Der Dirigent ist zufrieden

Nach der Fanfare, die symbolisch für die Gegenwart und Zukunft stand, ging die musikalische Zeitreise mit Philip Sparkes «To A New Dawn» zurück ins Jahr 2000. Das spannende Werk, das der englische Komponist und Musiker Sparke zur Feier zum dritten Jahrtausend geschaffen hatte, hat es in sich. Die einzelnen Register haben nämlich teilweise höchst anspruchsvolle Elemente anzugehen. «Dieses Stück geht technisch gesehen an die Grenze und ist schwierig zu spielen», bestätigte denn auch Daniele Giovannini in der Pause. Der musikalische Leiter, der die Feldmusik heuer zum zweiten Mal beim Jahreskonzert führte, äusserte sich jedoch sehr zufrieden. «Natürlich gibt es bei einer Live-Aufführung immer heikle Stellen.» Bei Stücken, in denen die Instrumentation sehr filigran sei, höre man auch einfacher, wenn etwas nicht perfekt stimme, führte Giovannini aus. «Wir hoffen, dass sie in einigen Jahren das ganze Konzert mit uns spielen werden», sagte Marco Andermatt nach der Pause des ersten Konzertteils.

Die Jungmusikanten hatten gerade unter der Leitung von ­Doris Affentranger ein Intermezzo der besonderen Art geboten. Unter anderem mit ihren Bei­trägen «Crocodile Rock», «Watermelon Man». Danach hatten sie sich unter das Ensemble der Feldmusik gemischt, um dieses bei der Darbietung von «1492 – Conquest Of Paradise» des griechischen Komponisten Vangelis (arr. Willy Hautvast) zu unter­stützen. Das Gebotene erzeugte Gänsehauteffekt pur.

Doch auch die übrigen, mal leise und sanft, mal laut und kraftvoll dargebotenen Stücke wie «The Camelot Chronicles», «Apollo: Myth And Legend» oder «Jesus Christus Superstar» begeisterten das Publikum. So liess dieses die Musiker natürlich auch nicht ohne Zugaben von der Bühne.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.