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ALLENWINDEN: «Faschall – oft kopiert, aber nie erreicht»

Der Faschall feiert sein 50-jähriges Bestehen mit einem tollen Umzug. Ganz nach dem Geschmack des Zeremonienmeisters.
Martin Mühlebach
Am Faschall-Umzug wurden das Grounding der Air Berlin (oben links) oder Insektenfood (unten links) auf die Schippe genommen. Durchs Dorf zogen auch farbige Legos (oben rechts) und warmen Faschall-Kaffee gabs auch (unten rechts). (Bilder: Werner Schelbert (Allenwinden, 10. Februar 2018))

Am Faschall-Umzug wurden das Grounding der Air Berlin (oben links) oder Insektenfood (unten links) auf die Schippe genommen. Durchs Dorf zogen auch farbige Legos (oben rechts) und warmen Faschall-Kaffee gabs auch (unten rechts). (Bilder: Werner Schelbert (Allenwinden, 10. Februar 2018))

Martin Mühlebach

redaktion@zugerzeitung.ch

Rémy Frick, der Faschall-Zeremonienmeister, verkündete vor dem Umzug durch Allenwinden: «Faschall – von allen oft kopiert, aber nie erreicht.» Da durfte man gespannt sein, was geboten würde.

Als gleich zu Beginn des Korsos das 50-jährige Bestehen des Faschalls mit einer riesigen Torte zelebriert wurde, war klar, dass die Worte des Zeremonienmeisters nicht aus der Luft gegriffen waren. Mit fünf unentwegt schränzenden Guggenmusigen, mit aufwendig gebauten Wagen und tollen Sujets wurde dem dicht am Strassenrand stehenden Publikum eine farbenprächtige Show geboten. Dass man nicht nur mit warmen Kaffee und mit Orangen und Süssigkeiten, sondern auch mit reichlich Konfettis eingedeckt wurde, tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Optisch besonders zu gefallen vermochten die «Warts App Allenwinden», die als lebensgrosse Lego-Figuren daherkamen. Viel Aufsehen erregten auch die in wunderschönen Kostümen steckenden Nüssler vo Wylä, d’Lauchmälder Edlibach, die das Grounding der Air Berlin auf die Schippe nahmen. Und die Räbegäuggel aus Baar, die wegen der vielen Bauarbeiten in ihren Gemarchen verkündeten: «S’Dorf lär, d’Höf voll, mir au.»

Mit insgesamt 28 Nummern darf wohl kaum von einem grossen Umzug gesprochen werden, aber Qualität ist bekanntlich mehr wert als Quantität. Eine Zuschauerin meinte jedenfalls: «Das Kommen hat sich gelohnt. Mir hat der Umzug sehr gut gefallen.»

Zu gefallen vermochten auch die träfen Sprüche in Versform, mit denen der Zeremonienmeister Rémy Frick im Anschluss an den Korso auftrumpfte. War dies der Grund für seine Aussage: «Faschall – von allen oft kopiert, aber nie erreicht»?

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