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ALLENWINDEN: Mit epischer Party in die Jubiläumsfasnacht

Felix I. Zweifel steht als Faschallminister an der Spitze der 50. Allenwindner Fasnacht. Entsprechend jubiläumsmässig gestalteten die Baarer «vom Grüt» ihren Start in die fünfte Jahreszeit.
Charly Keiser
Der diesjährige Faschallminister Felix I. Zweifel zwischen seinen beiden Ehrendamen Helen (links) und Iris Zweifel. (Bild: Stefan Kaiser (Allenwinden, 28. Januar 2018))

Der diesjährige Faschallminister Felix I. Zweifel zwischen seinen beiden Ehrendamen Helen (links) und Iris Zweifel. (Bild: Stefan Kaiser (Allenwinden, 28. Januar 2018))

Schon um 19.45 Uhr waren am Samstag die Plätze in der Aula Allenwinden rar. Und eine Viertelstunde später starteten die beiden Zeremonienmeister Rémy Frick und Reto Steiner und Juniorzeremonienmeister Mario Zweifel vor vollem Haus mit ihren Zweizeilern. Mit diesen führten sie durch die Exthronisation von Faschallministerin Cornelia I. Süess und die Inthronisation von Felix I. Zweifel.

Unter den kakofonischen Klängen des Trauerspiels der Fanfarenspieler musste Cornelia I. ihre Zeichen der Macht des Grüterlands abgeben. So nennen die Allenwindner das Herrschaftsgebiet ihrer Fasnacht, weil früher die Baarer nicht nach Allenwinden, sondern in die Grüt gegangen sind.

Witzige Bewerbung

Cornelia I. bewarb sich in der Folge in einem witzigen Beitrag um die Aufnahme als Ehrenministerin. Sie führte dabei durch das vergangene Jahr als Faschallministerin, während auf der Leinwand Bilder gezeigt wurden.

Nach dem Intermezzo der Hausgugge Grütlihüüler wurden die Ehrendamen von Felix I. vorgestellt. Die Töchter und Zwillinge Iris und Helen Zweifel führten ihren Vater auf die Bühne. «E Faschallminischter gits wältwit nur eine», mahnte der Zeremonienmeister, bevor sich das Fasnachtsvolk im Saal erhob und ­Felix Zweifel mit dem edlen ­Umhang und dem schmucken Dreispitz ausgestattet wurde. Er habe Freude, Ehrfurcht und Respekt, dass er an der Jubiläumsfasnacht Faschallminister sein dürfe, sagte Felix I. und betonte, wie gut das Motto «Oft kopiert und nie erreicht» auf die 50. Allenwindner Fasnacht zutreffe.

Es folgte Huldigung auf Huldigung. Nebst Familie, Nachbarn und der Faschallerei ehrten die Fasnachtszünfte aus Baar und Zug, aber auch die Parteikollegen den neuen «Chef» im Dorf. Erst kurz vor 1 Uhr stimmten die Grütlihüüler zum Schlussbouqet an. Zwar lichteten sich die Reihen ob der fortgeschrittenen Stunde, aber eine ansehnliche Zahl Fasnächtler feierte bis frühmorgens in der Aula und der Bar im Souterrain. Am Fasnachtssamstag, 10. Februar, um 13.30 Uhr folgt mit dem Jubiläumsumzug der nächste Höhepunkt im Grüterland – nach dem Motto «Oft kopiert und nie erreicht».

Charly Keiser

charly.keiser@zugerzeitung.ch

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