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Alles bereit für ein Staffelrennen der Extraklasse in der Stadt Zug

Am Samstag, 6. April, findet das 77. Quer durch Zug statt. Die Vorzeichen für den grössten Staffelanlass dieser Art in der Schweiz könnten besser kaum sein.
Simon Randriamora
Läufer werden vom Publikum angefeuert. (Bild: Stefan Kaiser (24. März 2018))

Läufer werden vom Publikum angefeuert. (Bild: Stefan Kaiser (24. März 2018))

Nicht weniger als 312 Teams haben sich für das 77. Quer durch Zug angemeldet. Dies entspricht, nach dem 75. Jubiläumsquer, dem zweitbesten Anmeldewert der Geschichte. Die Jahr für Jahr guten Meldeergebnisse sprechen für die Attraktivität des vom Stadt-Turnverein Zug organisierten Wettkampfes, an dem auch in diesem Jahr wieder in 13 Kategorien von jung bis alt gestartet wird. Somit liegt es auf der Hand, dass das Quer durch Zug auch heuer zum Label «Top Sportevent Zug» gehört. Der neue OK-Präsident Michael Schäfer ist zufrieden: «Ich freue mich einmal mehr auf spannende und hochklassige Wettkämpfe.»

Am meisten Teilnehmer gibt es jedes Jahr in der Kategorie «Zwei-Käse-Hoch». Dieses Jahr sind es 61 Nennungen. Diese Kategorie wird in sechs Serien gestartet, wobei im Normalfall in der 6. Serie die schnellsten Teams starten. Favoriten sind hier schwierig auszumachen. Zum engen Favoritenkreis gehören sicherlich auch die Teams aus Zug. Aber auch in den anderen Jugendkategorien sind die Zuger Vereine gut aufgestellt. So meldeten alleine die grössten Leichtathletikvereine des Kantons, der LK Zug (18), die Hochwacht Zug (19) und der TSV Rotkreuz (7), 44 Jugendteams an. Erfreulich auch hier die Entwicklung, sind es doch insgesamt sechs Teams mehr als im letzten Jahr. Ebenfalls setzt sich der Trend fort, dass einige Schulen am Start sind. So starten Teams der Schule Rothenburg und der International School of Zug. Dass gar Podestplätze möglich sind, zeigte letztes Jahr die Oberstufe Steinhausen mit einem Podestplatz bei der Jugend U18.

Géraldine Frey und Tobias Furer am Start

In den Hauptkategorien werden einmal mehr Top-Cracks aus der nationalen Leichtathletikszene erwartet. Aus Zuger Sicht wird vor allem die schnellste Zugerin aller Zeiten, Géraldine Frey und der mehrfache Schweizer Meister über 110-Meter-Hürden, Tobias Furer, interessieren. Furer, der im Winter an den Hallen-Europameisterschaften seinen letzten Wettkampf auf internationaler Ebene bestritt und gleichzeitig bei seinem letzten Hürdenwettkampf antrat, will «den Schwung von der Hallen-EM mitnehmen und die beiden Titel verteidigen». Sowohl Frey und Furer stehen zweimal am Start. Gemeinsam laufen sie im Mixed-Team des LK Zug. Auch bei den Frauen und den Männern zählt die LK-Zug-Staffel zu den Favoriten. Gerade bei den Frauen sollte mit den beiden Sprintspezialistinnen Frey und Silke Lemmens eine Topplatzierung das Ziel sein. Die 21-jährige Frey, welche in der Halle diesen Winter ihre starke persönliche Bestmarke über 60 Meter egalisiert, wird als Startläuferin fungieren. Mit ihrem starken Antritt wird sie die Aufgabe haben, das Team in Front zu bringen.

Bei den Mittelstrecklern kämpft vor allem der TSV Rotkreuz mit dem schnellen Mittelstreckenspezialisten Angus Fölmli um das Podest. Der 22-jährige Zuger ist in Topform und der zweite Zuger, der die 1:50er-Marke über 800 Meter geknackt hat. Weitere Podestplätze für Zuger Vereine werden sicherlich bei den Masters durch den Titelverteidiger Hochwacht Zug und dem Siegerteam aus dem Jahr 2016, dem TSV Rotkreuz erwartet. Der Start zum 77. Quer durch Zug wird um 14.30 Uhr auf dem Landsgemeindeplatz erfolgen.

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