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EVZ: Alles geben für den zweiten «Chübel» – drinnen oder draussen

Am Mittwoch beginnt der Vorverkauf für die ersten zwei Finalspiele des EVZ. Wer kein Ticket erhält, kann sich mit Gleichgesinnten vor der Bossard-Arena treffen. Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, dass während der Verlängerung der Strom abgeschaltet wird.
Raphael Biermayr
Vor zwei Jahren fanden sich bis zu 3000 Personen zum Public Viewing auf dem Zuger Arenaplatz ein. (Bild: Werner Schelbert, 13. April 2017)

Vor zwei Jahren fanden sich bis zu 3000 Personen zum Public Viewing auf dem Zuger Arenaplatz ein. (Bild: Werner Schelbert, 13. April 2017)

Der EVZ steht zum fünften Mal im Final um den Schweizer Meistertitel. Von vier Anläufen endete einer erfolgreich, als am 11. April 1998 Captain André Rötheli als Erster den – damals noch Schirmständer-artigen – «Chübel» in die Höhe reckte. Neckisch: Der 11. April ist auch das Datum, an dem am Donnerstag der diesjährige Playoff-Final beginnt. Zahlenmystiker können daraus wohl erfreuliche Schlüsse für die Zuger ziehen.

Tickets für die ersten zwei Heimspiele sind ab Mittwoch um 9 Uhr online erhältlich. Wer leer ausgeht: Der EVZ wird an sämtlichen Finalpartien zum Public Viewing auf den Arenaplatz laden. Bei den Heimspielen und dem Samstag-Auswärtsspiel werden zudem Bands auftreten, teilt die Kommunikationsverantwortliche Marisa Hürlimann mit. Bar- und Festbetrieb beginnen jeweils um 17 Uhr. Wie schon bei der erstmaligen Austragung vor zwei Jahren wird kein Eintritt erhoben, und das Gelände ist nicht abgesperrt. Weil der Müll damals – bei bis zu 3000 Besuchern – ein Problem war, ist diesmal das Mitbringen von Glas verboten. Überhaupt bittet der EVZ die Besucher darum, kein Picknick mit mitgebrachten Lebensmitteln zu veranstalten. Weil der Platz öffentlich zugänglich ist, kann er dies allerdings nicht verhindern.

Im Gegensatz zum Frühling 2017 werden Playoff-Spiele nicht mehr im Penaltyschiessen entschieden, sondern mit dem ersten Tor in der Verlängerung – egal, wie lange das dauert. Das wirft im Fall des Public Viewing Fragen bezüglich Öffnungszeiten auf. Marisa Hürlimann beruhigt: «Die Stadt hat uns bewilligt, das Spiel zu zeigen, bis eine Entscheidung fällt.» Die Nachbarn dürfen sich also bei allfälligem frühmorgendlichen Jubel nicht wundern – und nicht reklamieren. Auch an der Chamer Gewerbeausstellung Choma wird die Begegnung vom Samstag live übertragen, teilen die Veranstalter mit.

Was die Euphorie in Stadt und Kanton anbelangt, ist diese (noch) nicht so sicht- und greifbar wie 2017, als das Team nach einer 19-jährigen Durststrecke erstmals seit dem Meistertitel wieder in den Final einzog. Bislang fehlen beispielsweise Spruchbänder im öffentlichen Raum. Allerdings sind mehr Fahnen auf Balkons und hinter Fenstern auszumachen als in den Vorwochen.

Ein Puck hält die Finalserie fest

Viele davon sind die Modelle von vor zwei Jahren, als der EVZ zugleich sein 50-Jahr-Jubiläum feierte und die Fahnen grossflächig verteilte. Manches aus der damals aufgelegten Retro-Kollektion an Fanartikeln war im Final gar vergriffen. Gegenwärtig werden die Playoff-Artikel am stärksten nachgefragt, teilt der EVZ mit. Das sind ein Schal und ein Shirt mit einer entsprechenden Aufschrift sowie ein extrarunder Puck mit der Paarung der jeweiligen Serie. Die Idee für Letztgenannten ist alles andere als neu. Bereits anlässlich von Finalteilnahmen in den 1990er-Jahren waren Fanartikel mit den Logos der Kontrahenten in den Serien erhältlich: Pins.

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