ALOSEN: Frühjahrsputz am Umzug

Ob mit einem alten Motor betriebenen VW oder eine Art «Fifa-Mobil»: Die Alösler führen den letztjährigen Dreck vor.

Carla Fanchini
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Die Wagenbauer vermögen Gross und Klein zu begeistern. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Wagenbauer vermögen Gross und Klein zu begeistern. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Eingeleitet mit einem kleinen Ponygespann, zieht die kleine Kutsche mit der grossen Aufschrift «Ez hämmer de Dräck» vorbei, kurz gefolgt vom Orangenwagen, verkleidet als Müllabfuhr. Etwas später hört man es aus einer Schatztruhe schreien: «Wir brauchen Money für die Fifa!» Nicht weit hinten dann der nächste «Dräckwagä»: Volkswagen, der die Zuschauer mit einem alten Motor in eine Abgaswolke hüllt. Trotz davorgehaltenem Filter riecht die Wolke nicht viel angenehmer. Hinter dem VW hörte man bereits das Postauto laut hupen. Auf dem Festwagen kann man erkennen, dass die Drohne demnächst die Post ersetzen soll. Der ganze Umzug stellt die Nachrichten des vergangenen Jahres auf eigene satirische Art und Weise dar. «Uns gefällt es, dass es so persönlich ist. Wir sind von Oberägeri, aber besuchen unsere Nachbarn selbstverständlich an ihrer Fasnacht», sagt Ester Rogenmoser (46), ihre Schwester und Schwägerin aus Oberägeri lachend.

Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ
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14 Nummern ziehen vorbei

«Güüsä! Juuzä!», rufen die Junglegoren laut aus und werfen Orangen in die schaulustige Menge. Auch die Villa Kunterbunt mit vielen Pippi Langstrumpfs ist vertreten. Begleitet werden die prachtvollen Festwagen durch die feierliche Musik der Guggen Harmoniemusik, Papageno und Fägerer. Insgesamt gibt es 14 Nummern. Das Schlusslicht bildet der Päckliwagen, der die Besucher mit feinen Fasnachtspäckli beschenkt. «Mir gefällt die Gestaltung des Umzugs. Es gibt immer viele Nummern zu bestaunen», weiss auch Anouk Birrer (13) aus Oberägeri zu schätzen.
 

Carla Fanchini

 

Die Wagenbauer vermögen Gross und Klein zu begeistern. (Bilder Stefan Kaiser)

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Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ

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