Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Leserbrief

Als ob es bei der Leinenpflicht nur um bissige Hunde ginge

«Leinenpflicht für Hunde könnte juristisches Nachspiel haben», Ausgabe vom 23. Januar

Als ob es beim Leinenzwang um bissige Hunde geht? Mitnichten!

Die Politiker, die an der Seepromenade und auf Spielplätzen keinen Leinenzwang möchten, haben keine Ahnung und sind für mich nicht mehr wählbar, da sie das Volk nicht vertreten.

Es hat seit Jahren Verbotstafeln «Allgemeines Fahrverbot» und Zusatztafeln mit dem Piktogramm «Hunde bitte an der Leine führen» doch dieses wird leider viel zu wenig beachtet und schon gar nicht von der Polizei geahndet.

Seit einigen Jahren verlangen wir von den Stadtoberen, dass sie die Leinenpflicht sowie das Velofahrverbot am See vehement durchsetzen. Nun möchte Stadtrat Urs Raschle, in unserem Sinne, dieses durchsetzen und nun kommen Gegner mit juristischem «Geplänkel.»

Die Aussagen von Politikern in der «Zuger Zeitung» vom 23. Januar haben mich nachdenklich gestimmt. Es gibt mehrere Gründe, warum der Leinenzwang durchgesetzt werden sollte. Jeder Hundebesitzer sollte wissen, dass der Hund ein Jagdtier ist und die Enten und Schwäne anbellt. Ja sogar haben Hundehalter den Plausch, wenn ihre braven Hunde die Hirsche im Hirschgehege anbellen und hin und her jagen. Was das für einen Stress für die Tiere bedeutet, davon haben sie keine Ahnung.

Der Leinenzwang aber hat die Hauptaufgabe, dass ein Hundebesitzer den Überblick hat, wenn sein Hund sein Geschäft verrichtet, damit er den «Dreck» gefälligst wegräumt, wie er es in einer Hundeschule gelernt haben sollte. Vor allem in der Dämmerung sehen die Hundebesitzer nicht mehr, wo ihr «wohlerzogener» Hund hingemacht hat.

Die Hunde können die Tafeln nicht lesen, dafür sind das Frauchen oder der Meister zuständig. Die Anweisungen müssen unbedingt eingehalten werden.

Es kann nicht sein, dass spielende Kinder des Öftern in den Hundekot trampeln und sogar einen solchen Kegel der Mutter zeigen und fragen: «Mami was isch das?» Darum ist auch auf Spielplätzen ein Hundeverbot unbedingt angebracht. Auch das Velofahren am Gestade muss unbedingt unterbunden werden, hat es doch wenige Meter oberhalb des Seeufers Velowege. Wozu sind diese eigentlich da?

Die Nachbarschaft Vorstadt-Neustadt hofft, dass der Leinenzwang am Seeufer, zwischen Hafen und Casino unbedingt beibehalten wird und die Velofahrer am See unbedingt gebüsst werden.

Was in Kreuzlingen und auch anderen Orten geht, sollte auch in Zug gehen.

Fritz Meier-Iten, Obmann der Nachbarschaft Vorstadt-Neustadt, Zug

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.