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Technikgeschichte: Als Wasser nicht mehr zur Brandbekämpfung reichte

In unserer Serie beleuchten wir anhand von Ausstellungsstücken im Zuger Depot für Technikgeschichte den technischen Fortschritt im Kanton. Teil 4: Das Staublöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr einst und jetzt.
Raphael Biermayr

Im Zuger Depot für Technikgeschichte in Neuheim steht – fahrtüchtig – der erste Spezialwagen der FFZ, der sogenannte Staublöscher. Er war eine Reaktion auf das Wachstum im Kanton. Denn die Gründung von immer mehr Betrieben und die massive Zunahme des Autoverkehrs erforderte besondere Löschmittel. Genügte über Jahrhunderte Wasser, wurden anschliessend Kohlensäure, Schaum und eben Staub unerlässlich – Letzterer vor allem gegen Brände von Flüssigkeiten.

Für das Löschen mit Staub kaufte die Freiwillige Feuerwehr Zug (FFZ) im Jahr 1968, übrigens noch vor der Anschaffung eines Tanklöschfahrzeuges, den «Staublöscher». Das Fahrzeug war – im Gegensatz zu seinem Vorgänger, einem wesentlichen kleineren Anhänger – unabhängig von einem Zugfahrzeug. Es war in Zug bis 1987 im Einsatz.

Sein aktueller Nachfolger ist bereits seit dem Jahr 2004 das Universal-Lösch-Fahrzeug «Kolin 3». Ihm sind nebst den 1000 Kilogramm Löschpulver auch noch 7000 Liter Wasser, 2000 Liter Schaumextrakt und 120 Kilogramm CO2 zugeladen. Dies ermöglicht im Bedarfsfall die dreifache Bekämpfung von Grossbränden.

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