Alte EPA wird nun doch bald saniert

Noch Anfang Jahr sah es aus, als müsste Zug weiterhin mit dem in die Jahre gekommenen Warenhaus leben. Doch nun scheint ein Umbau doch noch Tatsache zu werden.

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Ungefähr so könnte das markante Gebäude am Bundesplatz in Zug dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

Ungefähr so könnte das markante Gebäude am Bundesplatz in Zug dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

Noch Ende letzten Jahres wurde das Baugesuch der Eigentümerin Swiss Life für den Umbau des ehemaligen EPA-Gebäudes auf dem Bundesplatz in Zug abgelehnt. Damit schien der «Schandfleck» mitten in Zug auf Jahre hinaus zementiert. Doch nun scheint der Umbau doch Realität zu werden: Denn aus der kürzlichen Antwort des Stadtrats auf ein Postulat im Stadtparlament ist folgendes zu entnehmen: «Die Swiss Life als Eigentümerin des Coop-City-Gebäudes plant nach wie vor die Umgestaltung ihrer Liegenschaft. Die Baubewilligung soll in den nächsten Wochen erteilt werden.»

Trotzdem zeigt sich die Swiss Life äusserst zurückhaltend: «Derzeit laufen Gespräche zwischen der Stadt, der Eigentümerin und der Mieterin bezüglich des Zeitrahmens und Umfangs der technisch notwendigen und bewilligungspflichtigen Reparaturen am Gebäude», lässt sich Swiss Life Mediensprecher Florian Zingg lediglich zitieren. «Es wird damit gerechnet, dass bis Anfang Juli konkrete Aussagen dazu gemacht werden können.»

Nun liegt der Ball beim Stadtrat. Denn gegen das Baugesuch ging keine Einsprache ein und weder Denkmalpflege noch Stadtbildkommission oder der Regierungsrat müssen noch zusätzlich ihren Segen geben.

Charly Keiser

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in Neuen Zuger Zeitung.