ALTERSSIEDLUNGEN: Der Stiftungsrat tritt geschlossen zurück

Rund zwei Jahre haben der Stadtrat und der Stiftungsrat Zugerische Alterssiedlungen versucht, miteinander zu arbeiten. Jetzt ist es zum Eklat gekommen.

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Stadtrat Andreas Bossard. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Stadtrat Andreas Bossard. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

«Wir bedauern, dass es so weit kommen musste», sagt Toni Gisler, Präsident der Stiftung Zugerische Alterssiedlungen. Am Freitag hat der siebenköpfige Stiftungsrat überraschend seinen Rücktritt per Ende Jahr bekannt gegeben. Der Grund: Unstimmigkeiten über Kompetenzen und den Immobilienbesitz. Die Stiftung betreibt in der Stadt Zug die Altersheime Waldheim, Herti und Neustadt. Im Zuge der Verhandlungen hatte der Stadtrat klargemacht, dass er nur bereit ist, weiter in die Renovation der Liegenschaften zu investieren, wenn diese in den Besitz der Stadt übergehen. Darüber hinaus hat die Stadt die Leistungsvereinbarung mit der Stiftung aufgekündigt.

«Die Stadt will mehr Macht erhalten. Uns geht es aber um das Wohl der Pflegebedürftigen», sagt Gisler. Für den Präsidenten ist klar: Der Stadtrat will den Tätigkeitsbereich der Stiftung wesentlich reduzieren und sie zur Befehlsempfängerin der Stadt machen. Das sieht Stadtrat Andreas Bossard anders: «Die Kündigung der Leistungsvereinbarung mit der Stiftung ist nicht zum Zweck erfolgt, den Rat zu entmachten.»

Nelly Keune

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.