ALTES KANTONSPSITAL: Bebauungsplan wird abgespeckt

Nachdem die Zuger Überbauung Salesianum gekippt worden ist, zieht der Kanton nun Schlüsse für sein eigenes Bauprojekt.

Drucken
Teilen
Bild: pd/Visualisierung

Bild: pd/Visualisierung

Die rund 25 000 Quadratmeter grosse Fläche, die dem Kanton gehört und die künftig eine gemischte Nutzung aus Wohnungen, Hotel, Gewerbe und neuem Kunsthaus vorsieht und die den Süden der Stadt Zug attraktiv beleben soll, wird abgespeckt. «Ich möchte nach der Auslegung der möglichen Ausnützung durch das Verwaltungsgericht nicht das Risiko eingehen, dass es hinterher zu Einsprachen kommt, die den Ausbau des Areals verhindern oder verzögern könnten», sagt Baudirektor Heinz Tännler. Das heisst, der Kanton wird beantragen, den Bebauungsplan noch einmal zu überarbeiten, bevor er in die Vorprüfung kommt.

Konkret bedeutet dies: Die Ausnützung auf dem alten Kantonsspital soll von bisher geplant 1,0 auf 0,8 zurückgeschraubt werden. Das entspricht exakt den Vorgaben in der Bauordnung der Stadt Zug für eine Wohn- und Arbeitszone 3 (WA3).

«Um dies zu erreichen, werden wir bei den Wohngebäuden im hinteren Teil des Areals auf je zwei Vollgeschosse verzichten – dafür gibt es je ein Attikageschoss», erklärt der Zuger Regierungsrat. Zudem werden die Luxuswohnungen hinter dem bestehenden Südflügel gestutzt.

wh

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung oder als Abonnent/-in kostenlos im E-Paper.