ALTES KANTONSSPITAL: Warum im Spital plötzlich doch Partys steigen

Der Türkische Verein vermietet seine Räume im alten Zuger Kantonsspital weiter. Deshalb schaltet sich jetzt der Baudirektor ein.

Drucken
Teilen
Das alte Kantonsspital Zug. (Bild Christoph Borner-Keller/Neue ZZ)

Das alte Kantonsspital Zug. (Bild Christoph Borner-Keller/Neue ZZ)

Vor ein paar Monaten lehnte die Regierung ein Kulturlokal auf dem Areal des alten Kantonsspitals aus raumplanerischen Gründen ab – zu viel Lärm wurde befürchtet. An Heiligabend hat nun aber unter dem Motto «After Dinner» auf besagtem Areal trotzdem eine grössere Party stattgefunden – gekommen sind rund 500 Gäste.

Baudirektor Heinz Tännler, der den Kanton als Eigentümer des alten Spitals als Hauptvermieter vertritt, war über die legal durchgeführte Party am 24. Dezember nicht informiert. Er befürchtet, dass der Türkische Verein durch Weitervermietung seiner Lokalitäten das Partyverbot des Kantons auf dem Areal umgehen könnte. Ümit Sarigecili, Vizepräsident des Türkischen Vereins, versichert, dass die Weihnachtsparty «einmalig» war und unter Mitwirkung des Vereins stattgefunden hat. Bei den angekündigten, wöchentlichen «Chillout Thursdays» handle es sich nicht um Partys, sondern um eine Art «After Work-Lounge».

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.