ALTSTADT: «Eine recht teure Planungsleiche»

Der Stadtrat präsentiert den Schlussbericht zum Neubau am Kolinplatz. Dafür muss er nun Kritik einstecken.

Drucken
Teilen
Wo früher ein Altstadthaus stand, steht seit dem Brand vor zehn Jahren nur noch das Fundament. (Bild Werner Schelbert/Neue LZ)

Wo früher ein Altstadthaus stand, steht seit dem Brand vor zehn Jahren nur noch das Fundament. (Bild Werner Schelbert/Neue LZ)

890'000 Franken hat der Grosse Gemeinderat für das Projekt eines Neubaus am Kolinplatz 21 genehmigt. Fast 56'000 Franken weniger hat der Stadtrat nun dafür aufgewendet. Der Geschäftsprüfungskommission (GPK) sowie der Bau- und Planungskommission (BPK) ist dies trotzdem zu viel. Sie wundern sich über die hohen Projektierungshonorare angesichts des unfreiwilligen Abbruchs des Projektes der Regierungsrat hat eine Beschwerde gegen den Neubau des 1999 abgebrannten Hauses vor zwei Jahren gutgeheissen.

«Mit den Wettbewerbskosten von über 345'000 Franken muss man von einer recht teuren Planungsleiche sprechen», schreibt Urs B. Wyss, Präsident der GPK, im Kommissionsbericht. Trotzdem – der Stadtrat will schon bald ein neues Projekt aufgleisen. Im Spätsommer soll mit einer entsprechenden Machbarkeitsstudie begonnen werden.

Andreas Oppliger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.