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Am Tag der Kranken steht im Kanton Zug das Wissen im Fokus

Wissen hilft, gesund zu bleiben, Krankheiten zu bewältigen oder mit gesundheitlichen Problemen umzugehen. Davon ist die Zuger Regierung überzeugt. Nur mit den nötigen Informationen könne man sein persönliches Verhalten anpassen und den Alltag trotz Krankheit besser bewältigen.

(pd/zg) Wissen hilft, gesund zu bleiben, Krankheiten zu bewältigen oder mit gesundheitlichen Problemen umzugehen. Nur wer die nötigen Informationen erhält und versteht, kann sein persönliches Verhalten anpassen und den Alltag trotz Krankheit besser bewältigen, steht in einer Mitteilung der Zuger Gesundheitsdirektion. Das Schreiben bezieht sich auf den Tag der Kranken vom Sonntag, 3. März.

Gesundheitskompetenz – was kompliziert klingt, bedeutet schlicht und ergreifend: Das Wissen darüber, wie jeder und jede das eigene Wohlbefinden fördern kann. Dieses Wissen sei nötig, um die Verantwortung über die eigene Gesundheit zu übernehmen. Die Bevölkerung müsse deshalb möglichst einfachen Zugang zu verständlichen Informationen zum Thema Gesundheit erhalten, so die Zuger Gesundheitsdirektion anlässlich des Tages der Kranken vom 3. März.

Prävention benötigt Wissen

Gerade in der Prävention von Krankheiten komme diesem Wissen eine entscheidende Rolle zu. «Je mehr jede und jeder Einzelne über Gesundheit und Krankheit weiss, desto besser können Krankheiten effektiv verhindert werden.» Entscheidend sei dabei nicht nur, dass diese Informationen verfügbar sind. Sie müssen auch für Laien ohne detaillierte Fachkenntnisse verständlich sein. Darum sei es wichtig, so die Gesundheitsdirektion, Gespräche und Diskussionen zum Thema Gesundheit anzuregen und die Bevölkerung mit einzubeziehen. Die Gesundheitsdirektion Kanton Zug legt denn auch einen Fokus auf einen einfachen Zugang zu Präventionsangeboten. «Gerade im Bereich der psychischen Gesundheit ist ein einfacher Zugang entscheidend», sagt Gesundheitsdirektor Martin Pfister dazu. «Deshalb hat das kantonale Amt für Gesundheit etwa die klar verständlichen Zehn Schritte für psychische Gesundheit erarbeitet.»

Gemäss Pfister zeigen Studien und Erfahrungen aber ebenso: Auch der Erfolg einer Behandlung ist direkt vom Wissensstand der Patientinnen und Patienten abhängig. Diese müssten deshalb so gut wie möglich in die Entscheidungen der medizinischen Fachpersonen mit einbezogen werden. Hier helfe oftmals auch der Austausch mit anderen Betroffenen oder Angehörigen. Durch diesen Kontakt lernen Patientinnen und Patienten, mit Krankheiten und Beschwerden umzugehen und so eine möglichst hohe Lebensqualität zu erhalten. Im Kanton Zug bestehen ausserdem verschiedene Organisationen, die Betroffene untereinander vernetzen. Gemäss eigenen Angaben unterstützt die Gesundheitsdirektion eine Vielzahl davon finanziell. «Institutionen wie die Lungenliga, die Alzheimer-Vereinigung, die Diabetes-Gesellschaft oder die Krebsliga bieten eine wertvolle Ergänzung zu unserem Gesundheitssystem. Sie helfen Betroffenen direkt und unkompliziert und ermöglichen den wichtigen Erfahrungsaustausch», ist Pfister überzeugt.

Pflegende Angehörige spielen eine wichtige Rolle

Nicht nur Patientinnen und Patienten benötigen verständliche Informationen zu ihrem Gesundheitszustand. Auch betreuende und pflegende Angehörige profitieren davon. Je mehr Wissen diese zu spezifischen Krankheiten erhalten, desto besser können sie wirksam und verständnisvoll Pflegearbeiten übernehmen. «Das zeigt sich etwa am Umgang mit Demenzkranken: Nur wer weiss, welche Auswirkungen diese Krankheit auf das Leben der Betroffenen hat, kann diese richtig und einfühlsam unterstützen», erklärt Pfister an einem Beispiel. Angehörige sollten aber auch wissen, wie sie sich selbst entlasten können, um ihre eigene Gesundheit zu schützen. Im Kanton Zug stehen dazu zum einen helfende Angebote wie Haushaltshilfen oder Mahlzeitendienste zur Verfügung, zum anderen bieten auch hier diverse Organisationen Informationen und Unterstützung für Angehörige an. «Der Tag der Kranken an diesem Sonntag ist auch Gelegenheit, den pflegenden Angehörigen zu danken. Deren unschätzbar wertvoller Einsatz kann nicht genügend gewürdigt werden», so Pfister.

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