Am Zugerland-Cup in Rotkreuz trifft sich die einheimische Fussball-Prominenz

Am Freitag, 31. Juli und Samstag, 1. August, werden die Teams von Cham, Zug 94, Ägeri und Rotkreuz das neue Vorbereitungsturnier bestreiten. Bei dieser Gelegenheit gibt es auch hochkarätige Neuverpflichtungen zu sehen.

Martin Mühlebach
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Der FC Rotkreuz trifft im Zugerland Cup auch auf den FC Ägeri. Wie hier im Bild aus dem Oktober 2019.

Der FC Rotkreuz trifft im Zugerland Cup auch auf den FC Ägeri. Wie hier im Bild aus dem Oktober 2019.

Bild: Stefan Kaiser (Unterägeri, 13. Oktober 2019)

Nico Siegrist (29), der während des Lockdowns vom SC Kriens zum SC Cham gestossen ist, ist die eine namhafte Neuverpflichtung, die am Zugerland-Cup im Einsatz stehen wird. Auch der organisierende FC Rotkreuz wird eine präsentieren. Es ist Nedim Sacirovic (26), der das Fussball-Abc in Rotkreuz erlernt hat, ehe er zur U11 des FC Luzern wechselte und unter Murat Yakin im Februar 2012 zu einem Einsatz in der Super League kam. Über Wohlen (6 Monate) und Wil (5 Jahre) ist der Innenverteidiger nun zurück bei seinem Stammverein.

Sacirovic, dessen hoffnungsvolle Karriere nach mehreren Verletzungen jäh gestoppt wurde, verrät: «Ich bin zurückgekehrt, um mit Rotkreuz den Aufstieg in die 1. Liga zu schaffen.» Der Rotkreuzer Teammanager René von Euw betont: «Nedim Sacirovic wird in den kommenden Jahren das Aushängeschild des FC Rotkreuz sein. Wir werden an ihm viel Freude haben.»

Ein FCL-Profi übergibt den Siegercheck

René von Euw ist auch der Initiant des Zugerland-Cups, der am Freitag und Samstag im Sportpark Rotkreuz ausgetragen wird. Am ersten Tag tritt der Gastgeber im Duell der zwei Zuger Teams aus der 2. Liga interregional gegen den FC Ägeri an (18 Uhr). Anschliessend duelliert sich Cham (Promotion League) mit dem Erstligisten Zug 94 (20 Uhr). Am Nationalfeiertag findet erst der kleine (16 Uhr) Final statt, bevor es um den Turniersieg geht (18 Uhr). Jede Mannschaft erhält einen Pokal, der Turniersieger zudem eine Prämie in der Höhe von 1000 Franken. Diese wird von Euw mit dem FCL-Spieler Lorik Emini aus Rotkreuz überreichen. Im Kurzinterview verrät René von Euw den besonderen Modus der Spiele am Zugerland-Cup.

Was hat Sie dazu bewogen, das Turnier zu initiieren?

René von Euw: Primär geht es mir darum, die führenden Fussballclubs des Kantons näher zusammenzuführen. Ich hoffe, dadurch das Niveau des Zuger Fussballs steigern zu können. Zudem möchte ich den vom Lockdown gebeutelten Clubs die Chance bieten, durch den Verkauf von Inseraten etwas Geld für ihre Vereinskasse beschaffen zu können. Alle vier Cup-Teilnehmer sollen von diesem Event profitieren können.

Wie reagierten die Clubs, als Sie ihnen davon erzählten?

Alle Vereine fanden die Idee gut, sie haben spontan zugesagt, mitzumachen.

Wird der Zugerland-Cup auch 2021 ausgetragen?

Ja, er soll zu einem festen Bestandteil der Saisonvorbereitung werden. Im kommenden Jahr wird der Zugerland-Cup in Cham ausgetragen, dann folgen Zug und Unterägeri, ehe Rotkreuz wieder zum Zuge kommt.

Ist das Interesse in der Bevölkerung vorhanden?

Ja, die Nachfrage nach Tickets für beide Spieltage ist gross.

In welcher Form werden die Spiele ausgetragen?

Vor jedem Spiel werden die beiden Teams zuerst ein Penaltyschiessen austragen. Das Verliererteam ist gezwungen, im zweimal 35 Minuten dauernden Match auf Sieg zu spielen. Bei einem Unentschieden würde der Sieger des Penaltyschiessens sich für den grossen Final qualifizieren. Es wird also früh für Spannung gesorgt.