AMOKFAHRER: 18 Monate muss er sitzen

Er lebe heute unter anderen Umständen, beteuert der nun 28-Jährige. Daran, dass er das Leben von Polizisten aufs Spiel setzte, ändert das nichts, findet das Gericht.

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Szene einer Polizeikontrolle. (Archivbild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Szene einer Polizeikontrolle. (Archivbild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Zu schnell, bekifft und unter Einfluss von Alkohol fuhr der damals 23-Jährige auf der Überholspur kurz vor 3 Uhr früh in eine Grosskontrolle. Die Aufforderung der Beamten, anzuhalten, ignorierte er und gab stattdessen Gas. Mit dem Alfa Romeo seines Vaters durchbrach er die Kontrolle und prallte in voller Fahrt – mit mindestens 75 Stundenkilometern – in ein Polizeiauto und anschliessend in die Schallschutzwand entlang der A 4a Höhe Walterswil.

Das Urteil (36 Monate Freiheitsstrafe) hat der Luzerner weiter an das Zuger Obergericht gezogen, mitunter wegen der hohen Strafe. Mit seiner Berufung ist er nun abgeblitzt: Die zweite Instanz folgt wesentlich der Begründung des Zuger Strafgerichts. Für den Fahrer heisst das, dass sich am Urteil von drei Jahren Freiheitsstrafe – 18 Monate unbedingt – nichts ändert, bis auf ein kleines Detail: die Probezeit läuft während vierer Jahre.

Chantal Desbiolles

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.