AMOKLAUF: «Auch bei uns gibt es Mobbingfälle»

Der 17-jährige Deutsche, der 15 Menschen erschossen hat, wurde angeblich in der Schule geplagt. Wie schlimm geht es an Zuger Schulen zu?

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Marco Egli, Rektor der Schule Unterägeri. (Archivbild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Marco Egli, Rektor der Schule Unterägeri. (Archivbild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Mobbing findet überall statt. Auch an Schulen im Kanton Zug. Das wird von Rektorenseite nicht bestritten. «Mobbing ist an unserer Schule kein generelles Problem, aber es gibt immer wieder Einzelfälle unter pubertierenden Jugendlichen», räumt Marco Egli, Rektor der Schule Unterägeri, ein. Fälle von Mobbing zwischen Schweizern und Ausländern. Sticheleien wegen persönlichen Beziehungen und Freundschaften.

«An den Baarer Schulen setzen wir alles dran, Frühwarnsysteme zu entwickeln, um zu verhindern, dass Schüler ausgestossen werden und sich isolieren», versichert der Baarer Rektor Urban Bossard. In seiner Schule würde der persönliche Kontakt zwischen Lehrern und Schülern gross geschrieben: «Ich sage jeden Morgen Grüezi zu meinen Schülern.» Schüler würden per Handschlag vom Lehrer begrüsst. Es gebe Projektwochen für Schüler und das Schulparlament, wo die Jugendlichen Probleme beim Namen nennen könnten.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.