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An der Ägeristrasse 17 in Zug folgt dem Kunstatelier ein Restaurant

Die Ägeri- und die Löbernstrasse nehmen ein Stadthaus ins Sandwich. Dort gibt es bald etwas Richtiges zu essen.
Marco Morosoli

Auf dem Geoportal des Kantons Zug www.zugmap.ch steht, dass das weisse Haus an der Ägeristrasse 17 im Jahre 1902 erbaut worden ist. Das dürfte nicht stimmen, denn oberhalb einer Türe steht unterhalb eines Familienwappens die Zahl 1870.

Doch dafür dürfte sich das Ehepaar Andrea und Michael Weingartner aus Hünenberg derzeit eher weniger interessieren. Sie haben ein Baugesuch für ein Mikro-Restaurant in den Parterreräumen eingereicht, wie Zentralplus berichtete.

Platz für zwölf Gäste

Ihre Absicht ist es, im November das Lokal mit einer international angehauchten modernen Küche zu eröffnen. Michael Weingartner sagt: «Das Restaurant ist für zwölf Gäste ausgelegt. Bei Gruppen könnten bis maximal 20 Personen bewirtet werden.» Das Ehepaar Weingartner wird die Koch- und Servicearbeiten selber übernehmen. So steht es im Betriebskonzept, welches der Baueingabe beigelegt ist. In einer ersten Phase, so Michael Weingartner, wolle man das Lokal vom Mittwoch bis am Sonntag von 17 bis 23 Uhr offenhalten. Den potenziellen Kundenkreis umschreibt Weingartner im Betriebskonzept so: «Wir avisieren ein Publikum von Ess- und Weinliebhabern.» Das gewünschte Alter der Gäste soll über 40 Jahre betragen.

Bereits als Winzer gewirkt

Die Weingartners sind keine kulinarischen Novizen. Sie haben 12 Jahre lang in Astano im Malcantone in der Nähe von Lugano als Winzer gewirkt. «Dort haben wir schon gewirtet», erklärt Michael Weingartner. «Essen beim Winzer» hiess das Konzept. Es habe sie nun aber wieder in die Zentralschweiz gezogen. Er verfüge, so Michael Weingartner, im Kanton Zug immer noch über ein enges Netzwerk. Lärmklagen fürchtet Michael Weingartner nicht. In der Lärmbeurteilung schreibt er: «Das Lokal liegt unmittelbar an einer sehr frequentierten Strasse in Zug.» Der Strassenlärm «dürfte um Grössenordnungen höher sein, als die Belastung durch unsere Gäste.» Plätze im Freien wird es nicht geben.

Unmittelbar an der Ägeristrasse zu essen, dürfte auch keine erwünschte Aussicht sein. Über Aussenparkplätze verfügt das Mikro-Restaurant nicht. Das dürfte bei der angestrebten Kundschaft von Weinliebhabern wohl auch nicht an erster Stelle stehen.

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