An der Fasnacht im Kanton Zug sollen nur kleinere Anlässe stattfinden dürfen

Am Mittwoch haben sich sämtliche Fasnachtsgesellschaften, Zünfte und Organisatoren der Fasnacht im Beisein des Gesundheitsdirektors Martin Pfister getroffen und ausgetauscht.

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(bier) Nach der Luzerner Fasnacht wird auch die Zuger Fasnacht 2021 in kleinem Rahmen stattfinden. Darauf haben sich gemäss einer Medienmitteilung Fasnachtsgesellschaften, Zünfte und Organisatoren der Fasnacht am Mittwoch bei einer Sitzung mit Gesundheitsdirektor Martin Pfister geeinigt.

Mit den momentanen rechtlichen Grundlagen und Schutzbestimmungen sei «die Durchführung der Umzüge und Maskenbälle im herkömmlichen Rahmen nicht realistisch», teilt der Zunftmeister der Letzibuzäli Richard Rüegg stellvertretend mit. Grundsätzlich werde «das Risiko einer unkontrollierten Virusverbreitung an fasnächtlichen Veranstaltungen erkannt», dies gelte es zu verhindern.

Kreativität der Organisatoren ist gefragt

Die Fasnacht 2021 als kultureller Anlass soll nach Möglichkeit, wenn auch im kleineren Rahmen, seinen Platz finden, heisst es weiter. Dafür würden in einigen Fasnachtsgemeinden die Organisatoren nach kreativen und originellen Lösungen suchen. «Es gilt eine kleine aber feine Fasnacht, ohne grosse Menschenansammlung zu organisieren.» Kleinere Anlässe sollten also erlaubt sein.

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