Leserbrief

Anbieter sollen besser überprüft werden

Zur Thematik der weiter
steigenden Sozialkosten

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Unsere Sozialkosten steigen ins Bodenlose. Warum ist das so? Im Kanton Zug sind insgesamt 2593 Personen von der Sozialhilfe abhängig. Nur 43 Prozent davon sind Schweizer. Alleine aus der EU leben 331 Personen und aus Afrika 247 Personen von der Sozialhilfe. Vor allem bei der ausländischen Bevölkerung ist die Tendenz steigend. Seit dem Jahr 2006 bis 2017 betrug beispielsweise die Steigerung bei Bulgaren 293 Prozent, bei Drittstaatenangehörigen sogar 2593 Prozent! Beispielsweise Syrien +5564 Prozent, Kongo +397 und Afghanistan +1625 Prozent. Selbstverständlich hat ein grosser Teil dieser Sozialhilfebezüger nie in unser Sozialsystem einbezahlt.

Für diese exorbitante Kostensteigerung im Sozialbereich sind aber nicht nur die Bezüger verantwortlich. Der Grossteil der Kosten verursacht nicht die direkte Unterstützung, sondern die stetig wachsende Sozialindustrie. Kanton und Gemeinden geben immer mehr Aufträge an private Anbieter weiter und diese erfinden immer neue Betreuungs-, Integrations- und Förderungsangebote. Der Kanton und die Gemeinden sind gefordert und müssen die Arbeiten wo immer möglich, selber erledigen. Dass dies möglich ist und die Hilfe zur Selbsthilfe erfolgversprechender ist als eine Rundumbetreuung, beweisen einzelne Gemeinden wie Unterägeri bereits jetzt.

Thomas Werner,
 Kantonsrat (SVP/Unterägeri)