ANDREAS HUWYLER: Er steht in der Mitte mit Tendenz nach rechts

Andreas Huwyler soll neuer Präsident der CVP des Kantons Zug werden. Im Interview definiert er seinen politischen Standort und sein Verhältnis zur CVP Schweiz.

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Andreas Huwyler (mitte), flankiert von Gerhard Pfister und Margrit Landtwing. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Andreas Huwyler (mitte), flankiert von Gerhard Pfister und Margrit Landtwing. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Auch Sie fühlen sich wohl in der Mitte der politischen Mitte. Oder nicht?

Andreas Huwyler: Ich ordne mich beim Punkt 66,6 ein – wenn 100 rechts und 0 links ist.

Steht für Sie die CVP des Kantons Zug und der Schweiz am richtigen Ort?

Huwyler: In Zug ja. Wir verfolgen eine klare bürgerliche und wirtschaftsfreundliche Haltung, die auch jungen Familien eine Perspektive gibt. Für die CVP Schweiz kann ich nicht sprechen.

Aber Sie können sagen, ob Sie an ihr etwas auszusetzen oder zu loben haben.

Huwyler: Im Kanton Zug steht die Partei vielleicht optimaler da und hat etwas geschickter agiert als die CVP Schweiz. Diese liess sich von aussen etwas zu stark in die linke Ecke drängen, was aber nicht ihrem Gesamtkonzept entspricht.

Kritisieren Sie etwas am Verhalten der CVP Schweiz im vergangenen Jahr?

Huwyler: Die CVP Schweiz hat sich in Sachfragen immer klar bürgerlich positioniert. Vielleicht wäre es künftig geschickter, die eigenen Stärken hervorzuheben. Über die Abwahl von Bundesrat Blocher kann man geteilter Meinung sein. Schadenfreude ist in diesem Zusammenhang jedenfalls fehl am Platz.

Nelly Keune

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.