Andy Egli als Partykönig

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Erinnerungen Der abtretende Reto Scherer über:

sein denkwürdigstes Spiel: natürlich das entscheidende Aufstiegsspiel der Saison 2006/07 in Biel, das wir vor fast 5000 Zuschauern mit 2:1 gewannen. Ich spielte zwar nur noch eine Minute, aber da dabei zu sein, war einfach überragend.

sein bestes Spiel: In der vergangenen Saison gegen Kriens gewannen wir 2:1. Ich erzielte ein geiles Tor aus 20 Metern zum 1:1 ins Lattenkreuz. Und später traf auch noch Pascal Bader aus 60 Metern zum Sieg.

sein bester Mitspieler: Moreno Merenda – als Fussballer und als Mensch. Er hat mir trotz seiner Vergangenheit als Profi zu jeder Zeit Wertschätzung entgegengebracht. Mit ihm zu spielen, hat mir immer grossen Spass gemacht.

sein «ekligster» Gegenspieler: Da gibt es keinen. Ich habe es immer geschätzt, wenn es zur Sache ging – wahrscheinlich bin ich für andere ein «ekliger» Gegenspieler ...

seine bitterste Erfahrung: Das war die Saison 2009/10, als wir in die Relegation gegen Emmenbrücke mussten. Es stimmte einfach vieles nicht zusammen damals. Aber letztlich haben wir es geschafft, und ich muss sagen, dass es auch etwas Positives hatte: Andy Egli, der in der Schlussphase als Trainer verpflichtet wurde, habe ich als sehr guten Typen kennen gelernt. Es gab zunächst Widerstand von Mitspielern, die ihn aus Luzern kannten. Doch er war ganz anders. Andy nahm die Aufgabe in Cham ­brutal ernst und wusste auch auf diesem Niveau alles über die Gegner. Nach dem Ligaerhalt kam er mit uns ans Steinhauser Grümpi, um zu feiern – und blieb bis am Schluss. (bier)