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ANGEBOT: Gibt es die O-Bikes bald in Zug?

Mehrere private Velovermieter haben offenbar ihr Interesse an der Stadt Zug als Standort signalisiert. Der Stadtrat will die Angebote prüfen, stellt aber auch klare Forderungen.
Samantha Taylor
In Zürich sorgten die Velos im Sommer für einigen Unmut. (Bild: Gaetan Bally/Keystone (Zürich, 7. September 2017))

In Zürich sorgten die Velos im Sommer für einigen Unmut. (Bild: Gaetan Bally/Keystone (Zürich, 7. September 2017))

Samantha Taylor

samantha.taylor@zugerzeitung.ch

Sie haben im vergangenen Sommer vor allem in Zürich und ­Umgebung für Schlagzeilen gesorgt – die silber- und gelbfarbenen Mietvelos, genannt O-Bikes. Nun könnte man die Fahrräder des Singapurer Unternehmens vielleicht auch bald in Zug antreffen und ausleihen. Wie Stadtrat Urs Raschle im Rahmen der gestrigen Debatte im Grossen Gemeinderat zum Reglement über die Benützung der öffentlicher Anlagen äusserte, hat auch die Stadt Zug bereits Anfragen von privaten Velovermietern erhalten. «Der Druck auf die Stadt Zug in dieser Frage steigt», so Raschle.

Dass es sich bei dem privaten Velovermieter, der bei der Stadt Zug vorstellig geworden ist, tatsächlich um die Firma O-Bike gehandelt hat, will der Stadtrat auf Anfrage allerdings weder bestätigen noch verneinen. «Es sind in diesem Jahr einfach mehrere private Anbieter auf uns zugekommen, die interessiert daran sind, ihr Angebot auch in Zug zu verbreiten.» Namen will Raschle noch keine nennen. Es sei noch zu früh, um zu sagen, dass der Stadt Zug ab dem nächsten Sommer die gelb-silbernen oder andere Mietvelos, die nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren, auf öffentlichem Grund vermietet werden.

«So wie in Zürich soll es nicht aussehen»

Dennoch zeigt sich der Vorsteher des Departements Soziales, Umwelt und Sicherheit grundsätzlich offen für solche Angebote. «Wir wollen hier die Türen keinesfalls zuschlagen», sagt Urs Raschle. Man prüfe darum auch alle Angebote ganz genau. Hinzu kommt weiter, dass der Vertrag mit dem Verein für Arbeitsmarktmassnahmen (VAM) per Ende 2018 ausläuft. Der VAM ist mit seinem Gratisveloverleih bisher der Einzige, der in der Stadt Zug auf öffentlichem Grund Fahrräder vermietet. Das Angebot ist kostenlos. «Auch darum überprüfen wir unsere Möglichkeiten», so Raschle.

Klar ist für den Stadtrat jedoch schon heute: Sollten private Anbieter Velos in jener Weise vermieten, wie O-Bike dies tut, dann müssten gewisse Regeln eingehalten werden. «Wir wollen hier eine Handhabe, und das Ganze soll in einem gewissen Mass geschehen», betont Urs Raschle. Der Grund für diese Worte des Stadtrates ist das Chaos, das die O-Bikes im vergangenen Sommer teilweise in der Stadt Zürich angerichtet haben. Der Veloverleih sorgte nämlich bei vielen für Unmut. Dies einerseits, weil reklamiert wurde, dass der öffentliche Grund in der Stadt Zürich quasi mit den Velos geschwemmt worden sei. Und andererseits, weil die Fahrräder nach den Fahrten durch die Nutzer teilweise achtlos und an verschiedensten Orten im öffentlichen Raum einfach abgestellt wurden. Raschle: «So wie in Zürich soll es in Zug am Ende nicht aussehen. Das ist uns ganz wichtig.»

Velo mit App freischalten

Bei O-Bikes handelt es sich um Mietvelos eines privaten Anbieters. Wer ein solches ausleiht, kann sich eine App herunterladen, muss sich registrieren und seine Standortdaten einschalten. Mittels App kann das Velo freigeschaltet und dann so lange wie gewünscht benutzt werden. Am Ende der Fahrt kann es einfach abgestellt werden. (st)

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