Ankenwaage wird zur Tapasbar und Vinothek

Der Stadtrat hat für das Gebäude Ober Altstadt 18a, die sogenannte Ankenwaage, eine Nutzungsänderung bewilligt. Geplant ist eine Gaststube mit Tapasbar und Vinothek.

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Die «Ankenwaage» in der Zuger Altstadt. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die «Ankenwaage» in der Zuger Altstadt. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Mit der neuen Nutzung der Ankenwaage als Tapasbar und Vinothek soll die Altstadt belebt werden. Vorgesehen für dieses, der Stadt Zug gehörende Gebäude ist eine kostendeckende Miete, wie die Stadt Zug am Dienstag mitteilte.

Barbetrieb ist zonenkonform

Der Zuger Stadtrat stellt bei seinem Entscheid auf einen früheren Verwaltungsgerichtsentscheid betreffend Ober Altstadt beim Greth-Schell-Brunnen ab. Das Gericht unterschied zwischen dem ruhigen südlichen und dem belebten nördlichen Teil der Altstadt und erachtete einen Barbetrieb nahe der Liebfrauenkapelle als nicht zonenkonform. Im nördlichen Teil der Altstadt herrscht ein lebhafter Betrieb. Daher ist die geplante Umnutzung grundsätzlich zonenkonform.

Aussensitzplätze am Wochenende nur bis 23 Uhr

Während die rund fünfzig bis sechzig Meter entfernten Restaurants Ratshauskeller und Fischmarkt ihre Aussenwirtschaft bis Mitternacht betreiben können, hat der Stadtrat aus Rücksicht auf die Nachbarschaft für die zwanzig Aussensitzplätze des künftigen Betriebs Auflagen gemacht. Er hat festgelegt, dass unter der Woche die Aussensitzplätze nur bis 22 Uhr und freitags und samstags jeweils bis 23 Uhr betrieben werden dürfen.

pd/zim