ANLAGEBETRUG: Nicstic: Den Geschädigten gehts zu langsam

Eine Bande von Betrügern soll von Zug aus Ahnunglosen Millionen aus der Tasche gezogen haben. Vor Gericht wurden sie noch nicht gestellt.

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Durchschnittlich 240 Tage muss ein Staatsanwalt in die Untersuchung eines einzigen Anlagebetrugs investieren. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Durchschnittlich 240 Tage muss ein Staatsanwalt in die Untersuchung eines einzigen Anlagebetrugs investieren. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Seit mehr als 20 Jahren betrügen sie Ahnungslose in der Schweiz und in Deutschland, sie haben Tausenden von Anlegern viele Millionen Franken aus der Tasche gezogen, wer es wagt, sich ihnen in den Weg zu stellen, wird mit Anzeigen und Verleumdungen im Internet überzogen und knallhart bedroht. Sie kommen immer wieder, und eine ihrer Operationsbasen ist der Kanton Zug. Abgezockt haben sie von Zug aus vor allem mit der Firma Nicstic. Diese warb mit einer rauchfreien Zigarette, die sie bald herstellen würde, und brachte so kräftig Aktien unters Volk. Doch das eingenommene Geld soll verschwunden sein, und die Zigarette ist nie auf den Markt gekommen. Laut der Eidgenössischen Bankenkomission (EBK), die die Firma aus dem Verkehr zog, weil sie unerlaubt mit Aktien gehandelt hatte, fielen mindestens 540 Anleger auf die Firma rein. Diese zahlten zwischen 4 und 25 Franken pro Aktie.

Nelly Keune

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zuger Ausgabeder «Zentralschweiz am Sonntag».